Erklärvideo Software: Animationsfilm leicht gemacht

Nachdem es im letzten Beitrag darum ging, wie man vorgeht, um Erklärvideos selber zu erstellen, hier nun eine ausführliche Liste von On- und Offline verfügbarer Erklärvideo Software inkl. Vor- und Nachteilen.

Und das schönste?

Es ist erstens leichter als man denkt und zweitens mittlerweile zu absolut günstigen Preisen realisierbar. War die Erstellung von Scribblevideos und Erklärfilmen noch vor einigen Jahren Animationsprofis vorbehalten, kann heute fast jeder selbst Hand anlegen und animierte Videos erstellen. Für den Unterricht, Workshops, Trainings, WBTs oder das Marketing.

Neben geringen Beträgen muss man allerdings einiges an Zeit investieren. Wen das nicht schreckt, für den gibt es noch eine gute Nachricht:
Bei den gelisteten Programmen ist für absolut jeden was dabei!
Vom einfache Powerpoint, über diverse Webanwendungen, die kaum kreative Wünsche offen lassen bis zum komplexen Adobe After Effects.

Ist die Erklärvideo Software kostenlos?
In den meisten Fällen nicht. Allerdings bieten viele Anbieter kostenfreie Testzeiträume an, so dass man sich damit schon ganz gut durchschlagen kann. Mehr dazu bei den einzelnen Softwares!

Erklärvideos Inhalt

Inhalt

Du sucht eine spezielle Erklärvideo Software? Kurzer Klick auf die jeweilige Kachel und du bist sofort da!

#1

Vyond /Goanimate

Als Videoscribe Alternative ist Vyond/Goanmiate (Werbelink) eine webbasierte Software, wird also einfach im Browser ausgeführt.

Vyond hieß früher Goanmiate und hat im Mai 2018 seinen Namen geändert und Stile sowie die Nutzeroberfläche verändert. Sehr zum positiven, wie ich finde! Hier ein kleines Video dazu:

https://youtu.be/DBpnrow9Fs4

Man muss nichts auf dem eigenen Computer installieren, allerdings muss man online sein. Dazu wird lediglich ein aktueller Browser benötigt. Du loggst Dich ein und schon kann es losgehen: Du kannst Dein eigenes Erklärungsvideo erstellen.

Vyond ist für mich eine der vielseitigsten Animationsprogramme für Erklärvideos. Man bekommt Zugriff auf eine Auswahl an Styles, bspw. Whiteboard, Comic, Infografik oder Common Crafts. Im Gegensatz zu den bisherigen Kandidaten bietet GoAnmiate ganze ACHT faszinierende zusätzliche Features:

  1. +Sehr viele Charaktere: Es existiert wirklich eine reichhaltige Auswahl an Charakteren, vom Bauarbeiter bis zum Manager.
  2. +Unterschiedliche Posen für jeden Charakter: Nachdenkend, mit verschränkten Armen, mit der Schaufel in der Hand, am Schreibtisch und einiges mehr.
  3. +Unterschiedliche Stimmungen/Emotionen für alle Charaktere : Goanimate lässt Dich jeden Deiner Charaktere in die passende Stimmung zur Story bringen. Freundlich, glücklich, traurig oder wütend.
  4. +Alle Charaktere sind animiert verfügbar und können sich bewegen! Sie können laufen, stehen, schreiben, sitzen, liegen, aufstehen und vieles mehr!
  5. +Voice-Sync: Es hört einfach nicht auf! Zusätzlich zu all den bisherigen coolen Features noch eine weitere Besonderheit: wenn Du ein Voice-Over hinterlegst, kannst Du Deine Figuren synchronisiert dazu sprechen lassen!
  6. +Eigene Charaktere: Last but not least: Man kann sich aus Haaren, Gesichtsformen, Augenpaaren, Brillen, Klamotten und Schuhen ziemlich individuelle Figuren zusammenbauen. Das kann soweit gehen, dass man für eine Reihe von Erklärvideos immer das gleiche Set an eigenen Figuren nutzt. So entsteht zusätzlicher Spaß und Wiedererkennungswert beim Publikum.
  7. +Eine Vielzahl an Settings (Büro, Baustelle, Flughafen usw.) ist schon mit an Bord und erleichtert die Produktion ungemein.
  8. +Es gibt eine Art automatisierte Stimme, die Text von Dir vorlesen kann.

Hier ein kleines Video, das ich für einen Kunden mit Goanimate angefertigt habe:

https://youtu.be/QBTJfgAikTk

Du siehst: Es gibt fast alles was das Herz begehrt. Trotzdem ist alles durchaus übersichtlich angeordnet: Animationen, Platzierungen, Drehungen und Übergänge lassen sich einfach anordnen.

Vorteile: Siehe oben

Nachteile:

  • – Ob der vielen Features und der Begeisterung kann man als Anfänger schnell den Überblick verlieren.
  • – Cloud based: Nur mit guter Internetverbindung empfehlenswert.
  • – Der Download kann etwas auf sich warten lassen. Das Video wird erst inern konvertiert und irgendwann bekommt man einen Download-Link.
    .
  • – Was mir fehlt, ist die Möglichkeit, Bewegungen einen Easing Effekt zu verpassen: Also bspw, Bewegungen langsamer enden zu lassen. Auch nicht wirklich dramatisch, da die Eingangseffekt sowieso sehr smooth ablaufen.
  • In der aktuellen Version unterstützt Vyond leider keine komplexen Bewegungspfade mehr, das ist aber nicht so dramatisch

Mittlerweile bietet auch Vyond eine 14-tägige Testphase an, so dass man genau weiß, worauf man sich einlässt. Hier gehts zum kostenfreien Test: Klick(Werbelink).

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Ab 35€/MonatGutSehr GutSehr Gut

Unter folgendem Link findest Du ein dreiteiliges Erklärfilm- Tutorial mit Vyond

Andreas Malangre

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Nutze einfach unten stehenden Link, um Deine Einkäufe bei Amazon zu erledigen. Solltest Du über den Link etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision - ohne Extrakosten für Dich! So kann ich meine Zeit auch weiterhin darauf verwenden, Beiträge zu schreiben.

#2

Powerpoint als Erklärvideo Software

Powerpoint? Ja, richtig gelesen! Das angestaubte, altbackene Powerpoint. Powerpoint wird zu einem ziemlich mächtigen Tool, um einen Film zusammen basteln, indem man einfach einen kleinen Trick anwendet.

Das Geheimnis? Man richtet eine Präsentation ein, bei der Animationen (Ein- und Ausganseffekte sowie Animationen) nacheinander eingebaut und miteinander kombiniert werden.

Der entscheidende Dreh: Jede Animation muss in den Animationseinstellungen auf „nach voriger“ gestellt werden. So triggert das Ende einer Animation einfach die nächste, ohne dass man weiterklicken muss.

Die Zeit wird durch die Animationsdauer und die „Verzögerung“ zwischen den einzelnen Animationen kontrolliert.

Zusätzlich sorgen automatische Übergänge und individuelle Bewegungspfade für coole Effekte. Dann noch ein Voice-Over dazu. Fertig ist der Erklärfilm, beispielsweise im Icon-Stil.

Wem das zu viel ist, kann es sich noch einfacher machen: Erstellt Euch eine ganz normale, allerdings grafik- lastige Powerpoint. Nehmt Euer Voice-Over auf. Nutzt ein Screen-Recording Tool (am Mac bspw. Quicktime) und während Ihr das Voice Over ablaufen lasst, nehmt ihr mit dem Screen-Recording Tool Eure Powerpoint/Keynote im Präsentations-Modus auf. Anschließend müsst Ihr nur noch mittels Schnittprogramm (am Mac:iMovie) Das aufgenommene Video mit der Audiospur des Voice-Overs übereinander legen, schon habt Ihr Euer Erklärvideo!

Vorteil:
+ Sollte auf fast jedem Computer installiert sein.
+ Gewohnte Oberfläche
+ Gute Einteilung in Szenen
+ Es lassen sich vorhandene Illustrationen verwenden

Nachteil:
– Es lässt nicht ganz so viele „fancy styles“ zu, wie die anderen Programme
– Bei einem längeren Film und vielen Animationen kann das rumfiddeln schnell nerven.
– Das einzige Programm bei dem man nur sehr eingeschränkt auf vorgefertigte Zeichnungen und Icons zurückgreifen kann.
– Daher erfordert Powerpoint auch ein wenig Grundkenntnis über Dateiformate und Bildbearbeitung

Zur Bildbearbeitung empfehle Ich Affintiy Designer oder Affinity Photo.

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
VorhandenFür regelmäßige Nutzer einfachGutGut
#3

Rawshorts

Genau wie Goanimate ist Rawshorts ein webbasierter Anbieter. Auch hier gibt es verschiedene Charaktere in verschiedenen Stimmungen, allerdings längst nicht so ausgeprägt, wie bei Gonaminate.

Was Rawshorts aus meiner Sicht auszeichnet sind die hochwertigen Icons, die übersichtliche Bedienung und vor allem die verfügbaren Vorlagen, die man schnell und einfach mit eignen Texten oder einer Sprecherstimme auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Für mich ist es daher das Tool der Wahl, wenn es mal schnell gehen muss und keine Zeit für all zu lange Vorüberlegungen bleibt

Eine slidebasierter Aufbau erleichtert das Layout, wenn man „mit einem weißen Blatt“ anfängt zu arbeiten.

Auch hier werden verschiedenen Modi und Animationen angeboten, wobei ich hier die „Whiteboard“-Animation ziemlich misslungen finde.

Vorteile:
+ Kostenfreier Basisaccount verfügbar
+ Bedienerfreundlich

Nachteile:
– Whiteboard- Stil ziemlich schlecht

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Kostenfreier TestzugangGutSehr GutSehr Gut
#4

Erklärvideos selbst erstellen mit Animaker(Werbelink)

Auch Animaker (Werbelink) ist gut und einfach zu bedienen. Genau wir Goanimate Rawshorts eine webbasierte Lösung, die einen tolle Erklärfilme machen lässt! Auf den ersten Blick sieht es für mich so aus, als könnte man mit einem guten Konzept und einigem Zeiteinsatz ähnliche Videos erstellen wie mit Goanmimate.
Ich habe es erst kürzlich entdeckt und noch keine Gelegenheit zum ausführlicheren Test gehabt.
Beim ersten Ausprobeiren hat mir der „Handcraft“ Stil sehr gut gefallen, den ich noch in keiner anderen Erklärvideo software gesehen habe.
Solltest Du, lieber Leser, schon Erfahrung mit dem Tool gesammelt haben, lass uns gerne in den Kommentaren an Deinen Erfahrungen teilhaben!

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Kostenfreier BasisaccountGutGutGut
#5

Videoscribe

https://vimeo.com/218806369

Die Erklärvideo Software Videoscribe(Ich möchte gern vollkommen transparent sein: Dies ist ein Affiliate Link. Das bedeutet, wenn Du über diesen Link etwas kaufst, bekomme Ich eine kleine Provision, ohne dass Dir dadurch zusätzliche kosten entstehen. So kann ich diesen Blog aufrecht erhalten.) ist im Prinzip eine Whiteboard Animation Software und hat sich voll und ganz dem Stil des „Scribblefilmes“ verschrieben: Hier entstehen, parallel zur Stimme des Sprechers passende Visualisierungen: Diese werden „live“ von einer Hand mit Stift angefertigt. Dabei bietet die Software jede Menge mitgelieferte Icons und Zeichnungen. Als Dateiformate wird .svg genutzt, ein Vektorformat, das dafür sorgt, dass bei jeder Zoomstufe keine Verpixelungen entstehen. Zudem kann man eigene png, jpg oder svg- Dateien nutzen.
Vielleicht hast Du schon mal einen Film von RSAnimate gesehen. Ähnliche Videos kannst Du mit Videoscribe herstellen.

Toll sind die eingebauten Kamera- Zoomeffekte und die im Prinzip unendliche Leinwand. Im Gegensatz zu den meisten andren Programmen ist Videoscribe ist ein Desktop-Programm: Man lädt es auf den eigenen Rechner und hat es so auch immer und überall dabei. Zudem bietet Videoscribe die kostenfreie App „Videoscribe Anywhehre“ fürs iPad an: Reduzierter Funktionsumfang, aber so kann man auf die Schnelle unterwegs Ideen festhalten.

Vorteile:
+ Tolle Zoomeffekte
+ Unendliche Leinwand
+ Einfache Auswahl von Text, Zeichnungen und Icons
+ Einfache Bedienbarkeit
+ Vektorbasierte Grafiken
+ Hintergrundmusik
+ 14 Tage kostenfreier Probeaccount

Nachteile:

  • Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, muss man eigene Zeichnungen im Vektorstil einbringen. Dabei muss man auf die Pfaddicke achten, ansonsten sieht es ziemlich gurkig aus.
  • Keine genaue Timeline
  • Die eingebaute Bibliothek gibt meines Erachtens nicht besonders viel her und ist in Sachen Qualität nicht mit den anderen vergleichbar.
  • Die unendliche Fläche ist Fluch und Segen zugleich: Während die anderen Programme auf „Slides“ basieren, die eine Powerpoint- ähnliche Struktur der einzelnen Szenen zulassen, birgt die riesige Fläche die Gefahr, das Layout gehörig zu verbrezeln. Gleichzeitig bietet diese Fläche die Möglichkeit tolle Zoomeffekte à la Prezi und Co zu zaubern.
  • Von Zeit zu Zeit hat das Programm einige Bugs ein: Die Handhabung ist nicht sehr intuitiv. Ein Beispiel hierfür ist die Einstellung der Farben von Schriften. Extrem nervenaufreibend ist zudem das Verschwinden von schon vorhandenen Elementen ohne eigenes Zutun. Hier ist also Vorsicht angebracht.
  • Schön, dass Musikstücke mitgeliefert werden. Weniger schön ist die Auswahl der Musik. Hier empfiehlt es sich, andere Musik zu nutzen. Schade, da dies meist zusätzliche kosten verursacht.
KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Ab 12 €/MonatEinfach/nicht gutOkayGut

Wer auf der Suche nach einer Videoscribe Alternative ist, wird sicherlich bei den nächsten Softwares fündig!

#6

Adobe After Effects

After Effects ist auf der einen Seite der Renner, weil man im Prinzip jede denkbare Animationsidee damit umsetzen kann und die volle Kontrolle über alle Funktionen hat. Auf der Schattenseite steht die Unübersichtlichkeit und wenig intuitive Nutzererlebnis. Ist es deshalb nur was für Profis? ich denke nicht, denn einerseits kann man ein wenige Zeit zum Lernen investieren. Andererseits ist der Preis keine Einstiegshürde mehr. Was früher in der Suite mehrere Tausend Euros kostete ist heute als kostenlose Testversion zu bekommen. Zudem kann man sich immer dann, wenn man das Tool gerade benötigt, einen Monat Nutzungsdauer für 35€ gönnen. Damit ist Adobe deutlich günstiger als goanimate. Dafür muss man auf vorgegebene Effekte, Figuren und Icons verzichten und die ganze Arbeit von Hand zu Fuß machen. Damit ist After Effects für mich eine Erklärvideo Software, die eher für diejenigen gedacht ist, die sowieso schon locker flockig mit (Vektor-) grafiken hantieren.

Vorteile:
+ Kostenfreier Test verfügbar!
+ Wenn man weiß wie es geht, ein supermächtiges Tool
+ Jede Menge Tutorials verfügbar
Nachteile:
– Keine vorgegebenen Grafiken dabei.

#7

Powtoon

Powtoon ist aus Gründen der Vollständigkeit dabei. Ich habe es mir vor zwei Jahren einmal angesehen und damals hat mir die Bedienung leider nicht sehr zugesagt. Es ist Slide-basiert und wer sich einarbeitet bekommt bestimmt schöne Videos zusammen.
Auch Powtoon bietet noch einmal andere Stilrichtungen und Grafiken und kann daher eine Alternative sein. Gefühlt hat das Tool allerdings sehr lange Ladezeiten, was es für mich nicht zum Tool der Wahl werden lässt.
Vorteile:
+ Kostenfreier Account verfügbar!
Nachteile:
– Lange Ladezeiten

Update 05/2018:

Powtoon hat einiges an seiner Usability, dem Auftritt, den Grafiken und der Geschwindigkeit getan! Mittlerweile gibt es einen html5 Video Editor. Und der sorgt für wirklich flüssige Arbeit. Das ganze ist Slidebasiert und bietet eine halbwegs gut nutzbare Timeline.

Insgesamt macht es einen deutlich besseren Eindruck und bietet viele abwechslungsreiche Bildstile! Definitv mittlerweile einen Blick wert!

#8

Erklärvideos mit Templates erstellen – Wideo.co

Ein weiteres Tool, das mit gerade erst über den Weg gelaufen ist, ist wideo. Wideo.co bietet wie alle anderen auch einen Drag and drop editor und bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Templates an, so dass Dein Video schnell gemacht ist.
Knackpunkt ist hier allerdings, wie ich finde der Preis. Will man mit monatlichem Abo starten, geht es erst bei 59$ los. Das ist dann allerdings das Paket mit einem eher geringen Funktionsumfang. Und man hat nur eine 7 tägige kostenfreie Probephase! Was man mit Wideo alles erreichen kann, siehst Du in diesem kleinen Zusammenschnitt von Wideo selbst. Bevorzugter Browser ist Chrome und Flash muss aktiviert sein!

https://www.youtube.com/watch?time_continue=34&v=zRuYpd3en6E
#9

Erklärfilme im Handumdrehen erstellen: Mit Simpleshow!

Erklärvideos mit Simpleshow erstellen
Die Erklärvideo-Software My Simpleshow unterscheidet sich fundamental von den anderen Anbietern. Denn statt alles dem Anwender zu überlassen, hilft Simpleshow einem, eine gehörige Portion Zeit zu sparen.

Wie das?

Ganz einfach: Indem Teile des Videos automatisiert erstellt werden. Sogar eine Sprecherstimme kann das Skript automatisiert vorlesen. Klingt etwas blechern, aber wer keine Lust hat, selbst zu sprechen, für den ist das perfekt.

Und das Beste?

Der Basisaccount ist vollkommen kostenfrei!

Und es gibt weitere coole Features:

#1 Die Erklärvideo Legetechnik Software Simpleshow unterstützt Dich bei der Erstellung des Skriptes und sagt Dir in jedem Schritt, was zu tun ist. Du gibst nur das Thema des Videos an, Simpleshow liefert Dir promt die passende Vorlage und du kannst assistiert Dein Skript erstellen.

#2 Simpleshow erstellt auf Basis Deines Skriptes automatisiert einen Visualisierungsvorschlag. Du kannst ihn direkt übernehmen oder bearbeitest ihn noch ein wenig. je nach gebuchtem Paket sind Deine Optionen hier mehr oder weniger umfangreich.

#3 Abschließend kannst Du Musik und Voice-Over hinzufügen: Musik gibts im Basisaccount umsonst und auch eine automatisierte Stimme ist enthalten. Im „Fun“ Account für 5 Euro im Monat kannst Du zusätzlich den Text selber sprechen oder ein Voice-Over hochladen.

#4 Jetzt noch schnell runterladen und dein eigener Erklärfilm landet direkt auf Deiner Festplatte.

Wenn man sich etwas anstrengt und ein wenig vorbereitet, kann man so innerhalb nicht einmal einer Stunde seinen ersten eigenen Erklärfilm erstellen. Und der sieht für diesen Zeiteinsatz ziemlich perfekt aus!

Wer den Prozess nach und nach verfeinert, kann so auch in überschaubarer Zeit mehr als eine Simpleshow erstellen. Und damit jede Menge Videomaterial zum Lernen und erklären produzieren.

Hier nochmal Vor- und Nachteile auf einen Blick.

Vorteile:
+ Kostenfreier Basisaccount!
+ Ansehnliche Zeichnungen
+ Die gesparte Zeit ist Gold Wert!
+ Super einfacher Prozess/usability
+ Die wichtigsten Funktionen für tolle Videos lassen sich für 5 Euro im Monat einfach dazu kaufen.
Nachteile:
– Der Basisaccount bietet nur eingeschränkte Funktionen.
– Um auf den vollen Funktionsumfang zugreifen zu können, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen (ca. 80€).
– Die Synchronisation der Automatenstimme ist nicht ganz perfekt.

Im Moment gibt es ein tolles Angebot von MySimpleshow:


Exklusives Angebot für Business & Pro Accounts mit Premium-Features auf mysimpleshow.com


Du erhältst 20% Rabatt mit dem Rabattcode MYDEAL20. Der Code ist gültig bis 30.09.2018. mysimpleshow.com generiert ein professionelles Erklärvideo für Sie innerhalb von Minuten!


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(Werbelinks: Wenn Du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision)

#10

Animierte Videos erstellen mit Animatron Wave & Studio

Animatron(Werbelink) ist ebenfalls ein Online-Tool und lässt Dich Videos mit vielen Vorlagen erstellen.

Animatron Studio ist ein Video Editor, der es Dir erlaubt, auch komplexere Projekte umzusetzen. Als Beispiel seien die Keyframe Kontrolle, das Bone Tool, oder die Möglichkeit für Skewing genannt.

Das Pricing ist ebenfalls gut annehmbar. Los geht es ab 15 US$/Monat bei jährlicher Zahlung bzw 30 US-$/Monat bei monatlicher Zahlung.

Allerdings: Es gibt eine kostenfreie Basisversion. Und das ist immer viel Wert, um erst einmal testen zu können, wie man mit dem Interface und den verfügbaren Stilen klarkommt. Wenn alles gut funktioniert, kann man ganz einfach upgraden und nach Abschluss des Projektes wieder auf den kostenfreien Account downgraden. Das gefällt mir wirklich gut!

Nutzt Du meinen Werbelink, erhältst Du zudem 10% Rabatt auf einen eventuellen Kauf, auch wenn Du erstmal nur die kostenfreie Variante wählst.

Eine Besonderheit von Animatron: Man kann mit den aus Programmen wie After Effects bekannten Keyframes arbeiten und damit das Timing seiner Animationen sehr genau anpassen.

Im Gegensatz zu Programmen wie Vyond hat man deutlich vielfältigere Möglichkeiten, auch hier kann man eigene Charaktere erschaffen. Zudem kann man noch direkt im Programms elbst zeichnen. Allerdings bedingt die Vielfalt der Möglichkeiten eine etwas erhöhte Komplexität in der Bedienung.

So hat man die Möglichkeit, die Geschwindigkeit von Ein- und Ausgangseffekten, sowie von Transformationen wirklich genau zu beeinflussen. Dabei kann man Objekte beliebig skalieren, Drehen, Verzerren, die Durchsichtigkeit beeinflussen und vieles mehr.

Insgesamt erinnert Animatron Studio eher an Tools wie After Effects oder Motion (mit eingeschränktem Funktionsumfang), dafür aber mit jeder Menge Vorlagen, Formen, Figuren und Templates.

Vorteile
+ Gute Arbeitsgeschwindigkeit
+ Definition von Keyframes
+ Lite- und Expertenmodus

Nachteile:
++ Interface wirkt etwas altbacken
++ Unübersichtliches Interface, in das man sich erst hineinfuchsen muss
++ Verfügbare Stile gefallen nicht jedem

Das zweite Angebot von Animatron ist ein Videomaker, der es erlaubt, mit Hilfe einer riesigen Auswahl an Videoclips tolle Videos für die sozialen Netzwerke, Präsentationen oder Workshops zu erstellen.
Im Stil natürlich anders, aber durchaus gut zu gebrauchen.

Denn:

Durch die bewegten Hintergründe ist im Bild immer etwas los und man kann muss nur animierte Texte ein- und ausblenden.
Wenn man also nur Texte animieren möchte, kann Wave genau das Tool der Wahl sein.

Allerdings ist Wave nicht in einer kostenfreien Variante zu haben.

Fazit:
Wenn man sich etwas eingearbeitet hat, ein geniales Tool zum erstellen von Erklärfilmen, Did you Knows und anderen!

#11

Moovly Studio

Da mir noch eigene Erfahrung mit Moovyl fehlt, hier nur ein kurzes Video, das zeigt, wie der Editor funktioniert.

https://vimeo.com/212556380

Was mir besonders gut gefällt ist der moderate Einstiegspreis von Moovly von nur 5€ im Monat! So wie es aussieht lässt sich damit so einiges anstellen und die Benutzeroberfläche sieht klar, aufgeräumt und sauber aus.

#12

Apple Motion

Apple Motion ist schon ewig auf dem Markt, ich bin allerdings erst kürzlich darauf aufmerksam geworden. Warum? Weil ich nach einer Software gesucht habe, die Adobe After Effects ebenbürtig ist, mich aber nicht jeden Monat 40 Euro kostet, damit ich auch zwischendurch mal schnell etwas zaubern kann, auch wenn ich AE gerade nicht abonniert habe. Und bin nach längerer Recherche tatsächlich bei Motion hängen geblieben. Erst einmal galt zu klären, ob Motion überhaupt als Standalone Variante zu haben ist, denn auf der Apple Website ist das nicht so einfahc ersichtlich. Als das dann klar war, habe ich mir das Teil einfach gekauft, denn der Preis, haltet Euch fest, liegt um die 55 Euor im App Store!

Und nein,
nicht pro Monat, sondern nur einmal! Und ab diesem Zeitpunkt man die Software nach Lust und Laune testen.

Und was soll ich sagen?

Es ist eine kleine Umgewöhnung von After Effects, aber zumindest ich kann alles damit machen, was ich möchte. AN einigen Stellen etwas unintuitiv, aber für den Preis nehme ich das gerne in Kauf. Toll sind die Möglichkeiten der Schriftanimation, die enthalten sind, ohne dass man viel Aufwand treiben muss.

Fazit: Sicherlich genauso wenig für Anfänger geeignet wie After Effects, denn man muss alle Grafiken, Icons usw. selbst importieren und animieren.

Wer aber eine günstige Alternative zu After Effects sucht, wird auf jeden Fall Freude daran haben!

#13

Biteable

Biteable bezeichnet sich selbst als den einfachsten Videoeditor der Welt. Und das beste daran:
Er ist komplett kostenfrei zu haben. Da ich ihn relativ neu entdeckt und nur kurz getestet habe, kann ich im Moment nur sagen: Es sieht so aus, als gäbe es einige interessante Features!

So fängt man nicht klassisch bei null an, sondern startet mit Templates. Diese kann man nur sehr begrenzt beeinflussen, dafür sind sie aber auch sehr hochwertig. Und die Styles sind schier unendlich. So gibt es neben Filmschnipseln Vorlagen für Infografikstile, isometrische Icons oder Landschaften, verschiedene Caharaktere und einiges mehr.

So wie ich es verstanden habe, lassen sich Videos sogar nur mit dem kostenlosen Zugang exportieren. Ideal also für alle Lehrer, Trainer oder Designer, deren Budget gerade nicht so viel hergibt, aber trotzdem ein tolles Video zaubern möchten. Da es sehr schnell geht, toll für die Vorbereitung von Unterricht oder Flipped Classroom Situationen.
Natürlich gibt es Beschränkungen beim kostenfreien Account: Zugang zu weniger Ressourcen und maximal 5 Videos pro Monat. Der Premium Account ist allerdings wirklich bezahlbar. 99$ pro Jahr ist eher auf der günstigeren Seite zu der Erklärvideo Software Preise.

Mit biteable selbst erklärvideos erstellen

Wer selbst hineinschauen möchte, findet den kostenfreien Zugang bei Biteable.

Fazit:Erklärvideo Software bringt viel Spaß, wenn man sich drauf einlässt

Ich hoffe, es war nicht zuviel, aber mit dieser Liste solltest Du eine adäquate Auswahl an wirklich großartiger Software für Deine ersten Gehversuche bekommen haben.

Wie bei Allem ist es auch bei Erklärvideo Software so, dass es nicht ganz einfach sein wird, das erste Video zu produzieren.
Mein Tipp daher:
Such Dir aus der Vielzahl der Animationsprogramme eines rauszusuchen,das Dir gut gefällt und zu Deinen Bedürfnissen passt. Arbeite Dich dann ein, bis Du für den ersten Film bereit bist. Dazu erfährst Du in unserem Artikel über das Erstellen von Erklärvideos mehr.

Wenn Du nicht weißt, wo Du zusätzliches Bildmaterial herbekommen sollst, lege Ich Dir diesen Artikel ans Herz.

Erwarte nicht zu viel beim Deinem ersten Versuch. Je öfter Du damit arbeitest, desto leichter geht es von der Hand und desto besser werden Deine Erklärfilme!
Ich wünsche Dir viel Spaß beim ausprobieren!

Solltest Du Unterstützung benötigen, helfen wir Dir gerne bei der Erstellung. Schaue einfach auf unserer Seite zum Erklärvideo erstellen lassenvorbei.

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Comments

  1. Moin,
    sehr netter Beitrag. Du hast wirklich viele Tools und Plattformen vorgestellt und ich kann nur meine eigene Erfahrung teilen: Finger weg von simpleshow. Ich finde den Preis für die Leistung deutlich übertrieben und es wird zwar immer mit Nutzerfreundlichkeit geworben, aber die kann ich auf keinen Fall bestätigen. Eher das Gegenteil tritt regelmäßig ein. Deswegen habe ich mich nun für Powtoon entschieden. Das ist deutlich günstiger, nutzerfreundlicher und die Templates/Vorlagen sind dieselben 😀

    Jörg

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Andreas Malangre

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