Erklärvideo Software: Animationsfilm leicht gemacht

Nachdem es im letzten Beitrag darum ging, wie man vorgeht, um Erklärvideos selber zu erstellen, hier nun eine ausführliche Liste von On- und Offline verfügbarer Erklärvideo Software inkl. Vor- und Nachteilen.

Und das schönste?
Es ist erstens leichter als man denkt und zweitens mittlerweile zu absolut günstigen Preisen realisierbar. War die Erstellung von Scribblevideos und Erklärfilmen noch vor einigen Jahren Animationsprofis vorbehalten, kann heute fast jeder selbst Hand anlegen und ansehnliche Resultate für seinen Unterricht, Workshop oder Training produzieren.

Neben geringen Beträgen muss man allerdings einiges an Zeit investieren. Wen das nicht schreckt, für den gibt es noch eine gute Nachricht:
Bei den gelisteten Programmen ist für absolut jeden was dabei!
Vom einfache Powerpoint, über diverse Webanwendungen, die kaum kreative Wünsche offen lassen bis zum komplexen Adobe After Effects.

Ist die Erklärvideo Software kostenlos?
In den meisten Fällen nicht. Allerdings bieten viele Anbieter kostenfreie Testzeiträume an, so dass man sich damit schon ganz gut durchschlagen kann. Mehr dazu bei den einzelnen Softwares!

Erklärvideos Inhalt

Inhalt

Du sucht eine spezielle Erklärvideo Software? Kurzer Klick auf die jeweilige Kachel und du bist sofort da!

#1

Videoscribe

https://vimeo.com/218806369

Die Erklärvideo Software Videoscribe(Ich möchte gern vollkommen transparent sein: Dies ist ein Affiliate Link. Das bedeutet, wenn Du über diesen Link etwas kaufst, bekomme Ich eine kleine Provision, ohne dass Dir dadurch zusätzliche kosten entstehen. So kann ich diesen Blog aufrecht erhalten.) ist im Prinzip eine Whiteboard Animation Software und hat sich voll und ganz dem Stil des „Scribblefilmes“ verschrieben: Hier entstehen, parallel zur Stimme des Sprechers passende Visualisierungen: Diese werden „live“ von einer Hand mit Stift angefertigt. Dabei bietet die Software jede Menge mitgelieferte Icons und Zeichnungen. Als Dateiformate wird .svg genutzt, ein Vektorformat, das dafür sorgt, dass bei jeder Zoomstufe keine Verpixelungen entstehen. Zudem kann man eigene png, jpg oder svg- Dateien nutzen.
Vielleicht hast Du schon mal einen Film von RSAnimate gesehen. Ähnliche Videos kannst Du mit Videoscribe herstellen.

Toll sind die eingebauten Kamera- Zoomeffekte und die im Prinzip unendliche Leinwand. Im Gegensatz zu den meisten andren Programmen ist Videoscribe ist ein Desktop-Programm: Man lädt es auf den eigenen Rechner und hat es so auch immer und überall dabei. Zudem bietet Videoscribe die kostenfreie App „Videoscribe Anywhehre“ fürs iPad an: Reduzierter Funktionsumfang, aber so kann man auf die Schnelle unterwegs Ideen festhalten.

Vorteile:
+ Tolle Zoomeffekte
+ Unendliche Leinwand
+ Einfache Auswahl von Text, Zeichnungen und Icons
+ Einfache Bedienbarkeit
+ Vektorbasierte Grafiken
+ Hintergrundmusik
+ 14 Tage kostenfreier Probeaccount

Nachteile:

  • Um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen, muss man eigene Zeichnungen im Vektorstil einbringen. Dabei muss man auf die Pfaddicke achten, ansonsten sieht es ziemlich gurkig aus.
  • Keine genaue Timeline
  • Die eingebaute Bibliothek gibt meines Erachtens nicht besonders viel her und ist in Sachen Qualität nicht mit den anderen vergleichbar.
  • Die unendliche Fläche ist Fluch und Segen zugleich: Während die anderen Programme auf „Slides“ basieren, die eine Powerpoint- ähnliche Struktur der einzelnen Szenen zulassen, birgt die riesige Fläche die Gefahr, das Layout gehörig zu verbrezeln. Gleichzeitig bietet diese Fläche die Möglichkeit tolle Zoomeffekte à la Prezi und Co zu zaubern.
  • Von Zeit zu Zeit hat das Programm einige Bugs ein: Die Handhabung ist nicht sehr intuitiv. Ein Beispiel hierfür ist die Einstellung der Farben von Schriften. Extrem nervenaufreibend ist zudem das Verschwinden von schon vorhandenen Elementen ohne eigenes Zutun. Hier ist also Vorsicht angebracht.
  • Schön, dass Musikstücke mitgeliefert werden. Weniger schön ist die Auswahl der Musik. Hier empfiehlt es sich, andere Musik zu nutzen. Schade, da dies meist zusätzliche kosten verursacht.
KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Ab 12 €/MonatEinfach/nicht gutOkayGut
#2

Powerpoint als Erklärvideo Software

Powerpoint? Ja, richtig gelesen! Das angestaubte, altbackene Powerpoint. Powerpoint wird zu einem ziemlich mächtigen Tool, um einen Film zusammen basteln, indem man einfach einen kleinen Trick anwendet.

Das Geheimnis? Man richtet eine Präsentation ein, bei der Animationen (Ein- und Ausganseffekte sowie Animationen) nacheinander eingebaut und miteinander kombiniert werden.

Der entscheidende Dreh: Jede Animation muss in den Animationseinstellungen auf „nach voriger“ gestellt werden. So triggert das Ende einer Animation einfach die nächste, ohne dass man weiterklicken muss.

Die Zeit wird durch die Animationsdauer und die „Verzögerung“ zwischen den einzelnen Animationen kontrolliert.

Zusätzlich sorgen automatische Übergänge und individuelle Bewegungspfade für coole Effekte. Dann noch ein Voice-Over dazu. Fertig ist der Erklärfilm, beispielsweise im Icon-Stil.

Wem das zu viel ist, kann es sich noch einfacher machen: Erstellt Euch eine ganz normale, allerdings grafik- lastige Powerpoint. Nehmt Euer Voice-Over auf. Nutzt ein Screen-Recording Tool (am Mac bspw. Quicktime) und während Ihr das Voice Over ablaufen lasst, nehmt ihr mit dem Screen-Recording Tool Eure Powerpoint/Keynote im Präsentations-Modus auf. Anschließend müsst Ihr nur noch mittels Schnittprogramm (am Mac:iMovie) Das aufgenommene Video mit der Audiospur des Voice-Overs übereinander legen, schon habt Ihr Euer Erklärvideo!

Vorteil:
+ Sollte auf fast jedem Computer installiert sein.
+ Gewohnte Oberfläche
+ Gute Einteilung in Szenen
+ Es lassen sich vorhandene Illustrationen verwenden

Nachteil:
– Es lässt nicht ganz so viele „fancy styles“ zu, wie die anderen Programme
– Bei einem längeren Film und vielen Animationen kann das rumfiddeln schnell nerven.
– Das einzige Programm bei dem man nur sehr eingeschränkt auf vorgefertigte Zeichnungen und Icons zurückgreifen kann.
– Daher erfordert Powerpoint auch ein wenig Grundkenntnis über Dateiformate und Bildbearbeitung

Zur Bildbearbeitung empfehle Ich Affintiy Designer oder Affinity Photo.

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
VorhandenFür regelmäßige Nutzer einfachGutGut
#3

GoAnimante

Im Gegensatz zu Powerpoint und Videoscribe ist GoAnimate eine webbasierte Software. Man muss nichts auf dem eigenen Computer installieren, allerdings muss man online sein. Dazu wird lediglich einen aktuellen Browser benötigt und schon kann es losgehen. GoAnimate ist für mich eine der vielseitigsten Animationsprogramme für Erklärvideos. Man bekommt Zugriff auf eine Auswahl an Styles, bspw. Whiteboard, Comic, Infografik oder Common Crafts. Im Gegensatz zu den bisherigen Kandidaten bietet GoAnmiate ganze ACHT faszinierende zusätzliche Features:

  1. . Sehr viele Charaktere: Es existiert wirklich eine reichhaltige Auswahl an Charakteren, vom Bauarbeiter bis zum Manager.
  2. Unterschiedliche Posen für jeden Charakter: Nachdenkend, mit verschränkten Armen, mit der Schaufel in der Hand, am Schreibtisch und einiges mehr.
  3. Unterschiedliche Stimmungen/Emotionen für alle Charaktere : Goanimate lässt Dich jeden Deiner Charaktere in die passende Stimmung zur Story bringen. Freundlich, glücklich, traurig oder wütend.
  4. Alle Charaktere sind animiert verfügbar und können sich bewegen! Sie können laufen, stehen, schreiben, sitzen, liegen, aufstehen und vieles mehr!
  5. Voice-Sync: Es hört einfach nicht auf! Zusätzlich zu all den bisherigen coolen Features noch eine weitere Besonderheit: wenn Du ein Voice-Over hinterlegst, kannst Du Deine Figuren synchronisiert dazu sprechen lassen!
  6. Eigene Charaktere: Last but not least: Man kann sich aus Haaren, Gesichtsformen, Augenpaaren, Brillen, Klamotten und Schuhen ziemlich individuelle Figuren zusammenbauen. Das kann soweit gehen, dass man für eine Reihe von Erklärvideos immer das gleiche Set an eigenen Figuren nutzt. So entsteht zusätzlicher Spaß und Wiedererkennungswert beim Publikum.
  7. Eine Vielzahl an Settings (Büro, Baustelle, Flughafen usw.) ist schon mit an Bord und erleichtert die Produktion ungemein.
  8. Es gibt eine Art automatisierte Stimme, die Text von Dir vorlesen kann.

Hier ein kleines Video, das ich für einen Kunden mit goanimate angefertigt habe:

https://youtu.be/QBTJfgAikTk

Du siehst: Es gibt fast alles was das Herz begehrt. Trotzdem ist alles durchaus übersichtlich angeordnet: Animationen, Platzierungen, Drehungen und Übergänge lassen sich einfach anordnen.

Vorteile: Siehe oben

Nachteile:

  • Ob der vielen Features und der Begeisterung kann man als Anfänger schnell den Überblick verlieren.
  • Cloud based: Nur mit guter Internetverbindung empfehlenswert.
  • Der Download kann etwas auf sich warten lassen. Das Video wird erst inern konvertirt und irgendwann bekommt man einen Download-Link.
    Leider kein kostenfreies Ausprobieren möglich.
KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Ab 35€/MonatMittelSehr GutSehr Gut
#4

Rawshorts

Genau wie Goanimate ist Rawshorts ein webbasierter Anbieter. Auch hier gibt es verschiedene Charaktere in verschiedenen Stimmungen, allerdings längst nicht so ausgeprägt, wie bei Gonaminate.

Was Rawshorts aus meiner Sicht auszeichnet sind die hochwertigen Icons, die übersichtliche Bedienung und vor allem die verfügbaren Vorlagen, die man schnell und einfach mit eignen Texten oder einer Sprecherstimme auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Für mich ist es daher das Tool der Wahl, wenn es mal schnell gehen muss und keine Zeit für all zu lange Vorüberlegungen bleibt

Eine slidebasierter Aufbau erleichtert das Layout, wenn man „mit einem weißen Blatt“ anfängt zu arbeiten.

Auch hier werden verschiedenen Modi und Animationen angeboten, wobei ich hier die „Whiteboard“-Animation ziemlich misslungen finde.

Vorteile:
+ Kostenfreier Basisaccount verfügbar
+ Bedienerfreundlich

Nachteile:
– Whiteboard- Stil ziemlich schlecht

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Kostenfreier TestzugangGutSehr GutSehr Gut
#5

Erklärvideos selbst erstellen mit Animaker

Auch Animaker ist gut und einfach zu bedienen. Genau wir Goanimate Rawshorts eine webbasierte Lösung, die einen tolle Erklärfilme machen lässt! Auf den ersten Blick sieht es für mich so aus, als könnte man mit einem guten Konzept und einigem Zeiteinsatz ähnliche Videos erstellen wie mit Goanmimate.
Ich habe es erst kürzlich entdeckt und noch keine Gelegenheit zum ausführlicheren Test gehabt.
Beim ersten Ausprobeiren hat mir der „Handcraft“ Stil sehr gut gefallen, den ich noch in keiner anderen Erklärvideo software gesehen habe.
Solltest Du, lieber Leser, schon Erfahrung mit dem Tool gesammelt haben, lass uns gerne in den Kommentaren an Deinen Erfahrungen teilhaben!

KostenBedienbarkeitErgebnisQualität
Kostenfreier BasisaccountGutGutGut
#6

Adobe After Effects

After Effects ist auf der einen Seite der Renner, weil man im Prinzip jede denkbare Animationsidee damit umsetzen kann und die volle Kontrolle über alle Funktionen hat. Auf der Schattenseite steht die Unübersichtlichkeit und wenig intuitive Nutzererlebnis. Ist es deshalb nur was für Profis? ich denke nicht, denn einerseits kann man ein wenige Zeit zum Lernen investieren. Andererseits ist der Preis keine Einstiegshürde mehr. Was früher in der Suite mehrere Tausend Euros kostete ist heute als kostenlose Testversion zu bekommen. Zudem kann man sich immer dann, wenn man das Tool gerade benötigt, einen Monat Nutzungsdauer für 35€ gönnen. Damit ist Adobe deutlich günstiger als goanimate. Dafür muss man auf vorgegebene Effekte, Figuren und Icons verzichten und die ganze Arbeit von Hand zu Fuß machen. Damit ist After Effects für mich eine Erklärvideo Software, die eher für diejenigen gedacht ist, die sowieso schon locker flockig mit (Vektor-) grafiken hantieren.

Vorteile:
+ Kostenfreier Test verfügbar!
+ Wenn man weiß wie es geht, ein supermächtiges Tool
+ Jede Menge Tutorials verfügbar
Nachteile:
– Keine vorgegebenen Grafiken dabei.

#7

Powtoon

Powtoon ist aus Gründen der Vollständigkeit dabei. Ich habe es mir vor zwei Jahren einmal angesehen und damals hat mir die Bedienung leider nicht sehr zugesagt. Es ist Slide-basiert und wer sich einarbeitet bekommt bestimmt schöne Videos zusammen.
Auch Powtoon bietet noch einmal andere Stilrichtungen und Grafiken und kann daher eine Alternative sein. Gefühlt hat das Tool allerdings sehr lange Ladezeiten, was es für mich nicht zum Tool der Wahl werden lässt.
Vorteile:
+ Kostenfreier Account verfügbar!
Nachteile:
– Lange Ladezeiten

#8

Erklärvideos mit Templates erstellen – Wideo.co

Ein weiteres Tool, das mit gerade erst über den Weg gelaufen ist, ist wideo. Wideo.co bietet wie alle anderen auch einen Drag and drop editor und bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Templates an, so dass Dein Video schnell gemacht ist.
Knackpunkt ist hier allerdings, wie ich finde der Preis. Will man mit monatlichem Abo starten, geht es erst bei 59$ los. Das ist dann allerdings das Paket mit einem eher geringen Funktionsumfang. Und man hat nur eine 7 tägige kostenfreie Probephase! Was man mit Wideo alles erreichen kann, siehst Du in diesem kleinen Zusammenschnitt von Wideo selbst. Bevorzugter Browser ist Chrome und Flash muss aktiviert sein!

https://www.youtube.com/watch?time_continue=34&v=zRuYpd3en6E
#9

Erklärfilme im Handumdrehen erstellen: Mit Simpleshow!

Erklärvideos mit Simpleshow erstellen
Die Erklärvideo-Software Simpleshow unterscheidet sich fundamental von den anderen Anbietern. Denn statt alles dem Anwender zu überlassen, hilft Simpleshow einem, eine gehörige Portion Zeit zu sparen, indem Teile des Videos automatisiert erstellt werden. Sogar eine Sprecherstimme kann das Skript automatisiert vorlesen. Klingt etwas blechern, aber wer keine Lust hat, selbst zu sprechen, für den ist das perfekt.

Und das Beste?

Der Basisaccount ist vollkommen kostenfrei!

Und es gibt weitere coole Features:

#1 Die Erklärvideo Legetechnik Software Simpleshow unterstützt Dich bei der Erstellung des Skriptes und sagt Dir in jedem Schritt, was zu tun ist. Du gibst nur das Thema des Videos an, Simpleshow liefert Dir promt die passende Vorlage und du kannst assistiert Dein Skript erstellen.

#2 Simpleshow erstellt auf Basis Deines Skriptes automatisiert einen Visualisierungsvorschlag. Du kannst ihn direkt übernehmen oder bearbeitest ihn noch ein wenig. je nach gebuchtem Paket sind Deine Optionen hier mehr oder weniger umfangreich.

#3 Abschließend kannst Du Musik und Voice-Over hinzufügen: Musik gibts im Basisaccount umsonst und auch eine automatisierte Stimme ist enthalten. Im „Fun“ Account für 5 Euro im Monat kannst Du zusätzlich den Text selber sprechen oder ein Voice-Over hochladen.

#4 Jetzt noch schnell runterladen und dein eigener Erklärfilm landet direkt auf Deiner Festplatte.

Wenn man sich anstrengt und ein wenig vorbereitet kann man so innerhalb nicht einmal einer Stunde seinen ersten eigenen Erklärfilm erstellen. Und der sieht für diesen Zeiteinsatz ziemlich perfekt aus!

Hier nochmal Vor- und Nachteile auf einen Blick.

Vorteile:
+ Kostenfreier Basisaccount!
+ Ansehnliche Zeichnungen
+ Die gesparte Zeit ist Gold Wert!
+ Super einfacher Prozess/usability
+ Die wichtigsten Funktionen für tolle Videos lassen sich für 5 Euro im Monat einfach dazu kaufen.
Nachteile:
– Der Basisaccount bietet nur eingeschränkte Funktionen.
– Um auf den vollen Funktionsumfang zugreifen zu können, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen (ca. 80€).
– Die Synchronisation der Automatenstimme ist nicht ganz perfekt.

Animierte Videos erstellen mit Animatron Wave & Studio

Animatron ist ebenfalls ein Online-Tool und lässt Dich Videos mit vielen Vorlagen erstellen.

In meinen ersten Versuchen bin ich allerdings nicht ganz so intuitiv zurecht gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Allerdings: Es gibt eine kostenfreie Basisversion. Und das ist immer viel Wert, um erst einmal testen zu können, wie man mit dem Interface und den verfügbaren Stilen klarkommt. Wenn alles gut funktioniert, kann man ganz einfach upgraden und nach Abschluss des Projektes wieder auf den kostenfreien Account downgraden. Das gefällt mir wirklich gut!

Eine Besonderheit von Animatron: Man kann mit den aus Programmen wie After Effects bekannten Keyframes arbeiten und damit das Timing seiner Animationen sehr genau anpassen.

So hat man die Möglichkeit, die Geschwindigkeit von Ein- und Ausgangseffekten, sowie von Transformationen wirklich genau zu beeinflussen. Dabei kann man Objekte beliebig skalieren, Drehen, Verzerren, die Durchsichtigkeit beeinflussen und vieles mehr.

Vorteile
+ Gute Arbeitsgeschwindigkeit
+ Definition von Keyframes
+ Lite- und Expertenmodus

Nachteile:
++ Interface wirkt etwas altbacken
++ Verfügbare Stile gefallen nicht jedem

Das zweite Angebot von Animatron ist ein Videomaker, der es erlaubt, mit Hilfe einer riesigen Auswahl an Videoclips tolle Videos für die sozialen Netzwerke, Präsentationen oder Workshops zu erstellen.
Im Stil natürlich anders, aber durchaus gut zu gebrauchen.

Denn:

Durch die bewegten Hintergründe ist im Bild immer etwas los und man kann muss nur animierte Texte ein- und ausblenden.
Wenn man also nur Texte animieren möchte, kann Wave genau das Tool der Wahl sein.

Allerdings ist Wave nicht in einer kostenfreien Variante zu haben.

Fazit:
Wenn man sich etwas eingearbeitet hat, kann man tolle Videos damit erstellen!

Moovly Studio

Da mir noch eigene Erfahrung mit Moovyl fehlt, hier nur ein kurzes Video, das zeigt, wie der Editor funktioniert.

https://vimeo.com/212556380

Was mir besonders gut gefällt ist der moderate Einstiegspreis von Moovly von nur 5€ im Monat! So wie es aussieht lässt sich damit so einiges anstellen und die Benutzeroberfläche sieht klar, aufgeräumt und sauber aus.

Fazit:Erklärvideo Software bringt viel Spaß, wenn man sich drauf einlässt

Ich hoffe, es war nicht zuviel, aber mit dieser Liste solltest Du eine adäquate Auswahl an wirklich großartiger Software für Deine ersten Gehversuche bekommen haben.

Wie bei Allem ist es auch bei Erklärvideo Software so, dass es nicht ganz einfach sein wird, das erste Video zu produzieren.
Mein Tipp daher:
Such Dir aus der Vielzahl der Animationsprogramme eines rauszusuchen,das Dir gut gefällt und zu Deinen Bedürfnissen passt. Arbeite Dich dann ein, bis Du für den ersten Film bereit bist. Dazu erfährst Du in unserem Artikel über das Erstellen von Erklärvideos mehr.

Wenn Du nicht weißt, wo Du zusätzliches Bildmaterial herbekommen sollst, lege Ich Dir diesen Artikel ans Herz.

Erwarte nicht zu viel beim Deinem ersten Versuch. Je öfter Du damit arbeitest, desto leichter geht es von der Hand und desto besser werden Deine Erklärfilme!
Ich wünsche Dir viel Spaß beim ausprobieren!

Solltest Du Unterstützung benötigen, helfen wir Dir gerne bei der Erstellung. Schaue einfach auf unserer Erklärvideo Seite vorbei.

easysketchpro
prezi+screencast
explain everything
Erklärvideo-optin

Die schnelle Zusammenfassung als pdf + weitere Tips zum kostenlosen Download

Das wartet auf Dich:

  • Eine Kurzversion der Software Liste
  • Schnell umsetzbare Tipps, mit denen Du noch heute Dein erstes Video erstellen kannst!
  • Kostenfreie Quellen für Grafiken in deinen Videos!
Bitte gib eine valide E-Mail Adresse an.
Etwas ist schief gegangen. Bitte prüfe Deine eingaben und versuche es erneut.
Posted in

Du willst mehr Artikel wie diesen?

Melde Dich für unseren Newsletter an! Du bekommst regelmäßige und teilweise exklusive Infos und Tips zum interaktiven, gehirngerechten Lernen, Toolvorstellungen und Tips zur interaktiven Gestaltung von Seminaren, Workshops und Konferenzen

Gib einfach Deine eMail Adresse in das Feld unten ein und klicke auf den Button.

Bitte gib eine valide E-Mail Adresse an.
Etwas ist schief gegangen. Bitte prüfe Deine eingaben und versuche es erneut.

Wir geben Deine Emailadresse niemals weiter und Du erhälst von uns weder Spam noch Werbemails. Als Versanddienstleister für Mails nutzen wir die Firma "ActiveCampaign". Deine Mailadresse wird auf den Servern von Activecampaign in den USA gespeichert. Du erhältst nach der Anmeldung mit dem Formular eine Bestätigungsmail. bestätigst Du dort Deine Adresse, erklärst Du Dich damit mit diesen Bedingungen einverstanden.

Reader Interactions

Comments

  1. In welchem Bildformat muss man die eigenen Bilder bei VideoScribe erstellen, dass sie „gezeichnet“ und nicht nur eingeblendet werden?

    • Hallo Patrick,
      damit die Bilder von der Hand tatsächlich gezeichnet werden, müssen sie im Vektorformat .svg gehalten sein. Mit normalen .jpg oder .png Dateien funktioniert das leider nicht und sie sind auch schwierig in svgs umzuwandeln. Allerdings kannst Du jpgs oder pngs von der Hand in das Video „reinschieben“ lassen. Das ist zwar nicht das gleiche wie zeichnen, aber vielleicht hilft es. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es allerdings die Möglichkeit, auch jpgs und pngs zeichnen zu lassen. dabei werden dann allerdings nicht die Konturen zuerst gezeichnet, sondern ein Stift wischt über die komplette Bilddatei und dabei erscheint sie nach und nach. Diese Einstellung müsste in den Einstellungen der Datei unter dem Handsymbol zu finden sein. Ich hoffe, die Antwort hat etwas geholfen. wenn das nicht präzise genug war, kannst Du mich auch gerne direkt kontaktieren und ich schaue nochmal genauer nach. VG, Andreas

      • Hi Andreas,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann versuche ich mal, ob ich das von Hand rein schieben irgendwo finde und werde mich auch mal um die Erstellung von Svg-Dateien kümmern.

        Gruß Patrick

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.