Brillitane Vorträge halten

So gestaltest Du interaktive Workshops mit Poll Everywhere

In diesem Artikel stelle ich ein geniales Tool vor, mit dem Du:

  • Dein Publikum aktiv in Präsentationen einbindest
  • Zu den dringendsten Fragen aller Teilnehmer Zugang bekommst
  • Meinungen und Stimmungen deiner Gruppe repräsentativ abfragen und gleichzeitig visualisieren kannst

Damit Deine Teilnehmer maximalen Nutzen aus Deinem Workshops ziehen und Dich weiter empfehlen. Und das beste daran ist, dass Du es absolut kostenfrei ausprobieren kannst!

Inter-aktiv?

In Bildung, Weiterbildung, auf Konferenzen, Workshops und Businessmeetings herrscht ein enormer Überfluss an Ein-Weg-Kommunikation - Einer spricht und die anderen hören zu.

Damit ignorieren wir, was wir tief drinnen schon längst wissen: Zwei-Wege Kommunikation fördert das Verständnis zwischen Sender und Empfänger entscheidend. Für alle, die eine Abkürzung suchen:

Jeder möchte gehört werden

Wir alle tragen Fragen, Befürchtungen, Hoffnungen und Ideen in uns, die wir loswerden und teilen möchten. Die manchmal alle Beteiligten einen Schritt weiter bringen könnten.

Die jedoch leider oft nicht ihren Weg an die Oberfläche finden.

Warum?

Manchmal vergessen wir unsere Fragen während dem Verlauf der Präsentation wieder und manchmal sind wir einfach zu schüchtern.

Worst- Case- Szenario: „Mr. Talky Talky“ bahnt sich den Weg zum Mikro und bremst uns mit seiner Präsenz alle aus - Er beansprucht alle Zeit, Aufmerksamkeit und Raum für sich.

Brillante Vorträge führen zu brillanten Fragen und Ideen

Brilliante Vorträge bringen brilliante Fragen hervor

Fragen wie: „Wie kann ich dieses neue Marketinginstrument optimal für mich einsetzen?“ oder Gedanken wie: „Für genau dieses Problem kenne ich eine Lösung!“.

Gelingt es Workshop-Leiter/Innen, diese Fragen und Ideen aus den Tiefen der Köpfe ihrer Zuhörer an die Oberfläche zu bringen, entsteht nicht nur Interaktion sondern ein enormer Mehrwert für alle Beteiligten: Gedankenaustausch und Diskussionen führen zu neuen Sichtweisen, Inspiration und innovativen Lösungen.

Das aktive Einbeziehen des Publikums führt dazu, dass alle ihre Expertise einbringen können statt überwältigt von den Informationen eines Vortrages zu sein. Und das gibt allen Anwesenden ein gutes Gefühl.

Repräsentative Ergebnisse

Repräsentative Ergenisse mit Poll Everywhere„Wer von Ihnen denkt, dass die neue Strategie in der Praxis gut einsatzbar ist?“

Wie schön wäre es, auf solche und ähnliche Fragen genaue und repräsentative Antworten aus dem Publikum zu erhalten. Unbeeinflusst davon, was der Sitznachbar so denkt und sagt.

Das Abzählen von ausgezählten Händen führt allerdings zwangsläufig zu  mehr Verwirrung als Klarheit. Damit ist es nicht gerade das Mittel der Wahl für Abstimmungen, Entscheidungsfindungen und Feedback.

Die Lösung? Nur einen Klick entfernt: Interaktives Live-Polling

Zugegeben, ein etwas schwieriges Wort. Gemeint damit sind webbasierte Systeme, die jedem einzelnen im Publikum eine Stimme verleihen, unabhängig von der eigenen Vergesslichkeit oder Schüchternheit.

Und es kommt noch besser: Sie Gewichten jede Stimme gleich. Die von „Mr. Talky-Talky“ ebenso wie die des introvertiertesten Teilnehmers.

Sie ermöglichen es, Meinungen, Stimmungen, Fragen und Ideen des Publikums aufzunehmen und in Echtzeit für alle sichtbar zu visualisieren.

Die Sichtbarkeit dieser Aspekte sorgt für Überraschung, Staunen, erneutem Nachdenken und neuen Fragen. Und ist damit ein toller Auslöser für die weitere Diskussion.

Damit gelingt es also, alle Teilnehmer aktiv einzubinden, dem Publikum eine Stimme zu verleihen und die Expertise des Publikums allen zugänglich zu machen. Endlich Schluss mit Handzeichen und Death by Powerpoint!

Das Tool der Wahl: Poll Everywhere verleiht dem Publikum eine Stimme

Visualisierung Interaktion Poll Everywhere

Vor einiger Zeit ist mir ein System über den Weg gelaufen, das diesbezüglich genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten war. Und interessanterweise scheinen es zumindest in Deutschland die wenigsten zu kennen.

Warum es mein Favorit ist?

Es scheint auf die Bedürfnisse von Unterrichtenden und Moderatoren zugeschnitten und ist ausgereift. Kein kompliziertes Anmelden der Teilnehmer oder umständliches navigieren zu Votingseiten plus Eingabe des richtigen Codes, wie bei anderen Anbietern. Es gibt einige, die nahe ran kommen, jedoch ist mir bis jetzt keins bekannt, dass etwas besser kann, außer teure Stand-Alone-Systeme. Aber um die geht es hier ja nicht.

Poll Everywhere ist durch seine umfangreichen Features vielfältig einsetzbar und dadurch ganz leicht in eine Vielzahl von Veranstaltungsformaten integrierbar: Von kleineren Events wie Meetings und Workshops über mittlere Gruppengrößen in Trainings oder im Unterricht bis hin zu großen Teilnehmerzahlen bei Konferenzen und Tagungen.

Poll Everywhere ist ein webbasiertes Audience-Response-System. Der Zugriff darauf findet online direkt im Browser statt, man benötigt keine weitere Soft- oder Hardware und keine eigene IT-Abteilung. Außerdem gibt es guten Support und eine Menge coole Möglichkeiten.

Abstimmen kann das Publikum per Smartphone und die Ergebnisse werden in Echtzeit für alle Anwesenden visualisiert. Statt Hände auszählen, und mit einigen wenigen sprechenden Wesen zu interagieren, kann man so repräsentativ mit allen Teilnehmern gleichzeitig interagieren. Genial!

Kostenlos für Einsteiger!

Und das Beste? Der Einstieg ist absolut kostenlos! Mit der Gratis- Version gehen zwar gewisse Beschränkungen einher. Das sollte für den Anfang jedoch absolut kein Problem darstellen.

Wer mehr braucht, muss dann allerdings bezahlen und einige der wirklichen Premium-Features haben ihren Preis. Für Bildungsinstitutionen und Personen, die im Bildungskontext beschäftigt sind, gibt es jedoch ordentliche Rabatte.

Vor- und Nachteile?

Vorteile: Es macht wirklich Spaß! Dir und dem Publikum - Aus einer leblosen Masse von Zuhörern werden Teilnehmer, die aktiv dabei sind, interagieren und deren Fragen und Ideen gehört werden. Dadurch bietest Du Deinem Publikum einen tollen Mehrwert und begeisternde Workshop- Erfahrungen.

Nachteile: Wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten, und einen kleinen Nachteil hat das Ganze auch: Es erfordert einen gewissen Mut. Den Mut, mit den Ergebnissen und so viel Interaktivität umzugehen! Denn es bedeutet auch, ein Stück weit die Kontrolle über das Geschehen abzugeben.

Denn unter Umständen bekommt man nicht die Ergebnisse, die man sich gewünscht hat. Gerade im Einsatz beim Kunden - Wenn Mitarbeiter anonym Fragen stellen und Ihre Meinung äußern können, bedeutet das für Führungskräfte, dass sie sich auch mit eventuell unangenehmen Themen auseinander setzen müssen. Ob man das wirklich möchte, muss allerdings jeder für sich selbst beantworten.

Bildschirmfoto 2017-01-24 um 15.58.49

In Zahlen

Um zu veranschaulichen, wie viel Interaktion man mit dem System erreichen kann, hier ein Screenshot aus dem Backend einer Veranstaltung mit ca. 35 Teilnehmern. Er zeigt in den kleinen Kästchen die Anzahl der Interaktionen. Wo sich vorher maximal fünf bis sechs Leute an Diskussionen beteiligt haben, sind nun fast alle aktiv involviert. Bei manchen Fragen sind übringes auch Mehrfachantworten möglich. So kommen beispielsweise die 64 Reaktionen auf eine Frage bei nur 35 Teilnehmern zustande.

Anwendungsbereiche

Mittlerweile konnte Ich das System bei einer Vielzahl an Veranstaltungen einsetzen: Beim Kick-Off mit 50 Teilnehmern, beim Einführungsworkshop neuer Azubis, bei Tagungen, Workshops sowie in Vorlesungen. Darüber hinaus macht der Einsatz überall dort Sinn, wo es darum geht, Teilnehmer aktiv in Veranstaltungen oder Unterricht einzubinden. Sei es um die Schüchternheit der Teilnehmer zu überwinden, wertvolle Fragen und Ideen zu sammeln oder dem gesamten Publikum eine Stimme zu verleihen.

Im Prinzip schränkt einen nur die eigene Kreativität in der Auswahl der Einsatzbereiche ein. Viele tolle Ideen und Anregungen für den Einsatz finden sich im Blog von Poll Everyhwere. Allerdings muss man aufpassen, nicht zu überschwänglich zu werden: Zu viel Polling ist sicherlich auch nicht gut und würde eine Veranstaltung schnell überfrachten - Ein klein wenig Sparsamkeit ist also angebracht.

Video: So funktioniert es in der Praxis:

Und so sieht das ganze in Action aus der Sicht von Poll Everywhere aus:

https://player.vimeo.com/video/37674303

 So habe ich es bisher eingesetzt

 

Ich setzte Poll Everywhere in Verbindung mit eigenen iPads und der zugehörigen App ein. Somit ist auf den iPads nur der Eingabe-Screen der App sichtbar. Das Tablet wird vor der Veranstaltung so konfiguriert, dass die Soft- und Hardwaretasten deaktiviert sind und niemand die App verlassen kann um das iPad anderweitig zu nutzen.

Besonders nützlich war Poll-Everywhere für mich:

  • in Q&A-Sessions: Um die wichtigsten und dringendsten Fragen aller Teilnehmer auf den Tisch zu bringen.
  • für Stimmungsbarometer
  • Zur Auflockerung von Präsentationen
  • für Live-Feedback: Repräsentatives Feedback zu Inhalten und Veranstaltungen
  • bei Abstimmungen statt mühseligem abzuzählen von Händen
  • bei Ice-Breaker-Games
  • um die wichtigsten Workshop-Themen zu identifizieren
  • beim Brainstorming
  • für Quiz-Formate in Veranstaltungen

Die zugehörigen Funktionen zu den Formaten stelle ich Dir weiter unten vor. Bisher hat mich das System nicht im Stich gelassen, dennoch ist es wahrscheinlich hilfreich, sich auch für den Fall eines Ausfalls vorzubereiten.

Jetzt wirds ernst: Wie funktioniert das ganze?

Im Prinzip schon - einfach anmelden und loslegen. Das Beste: Es gibt einen kostenlosen Account. Du musst also nicht vorab investieren, sondern kannst nach belieben ausprobieren, rumspielen und testen. Einfach zu polleverywhere.com und mit der eigenen E-mail-Adresse registrieren.

Danach kannst Du direkt deine ersten "Polls", also Abstimmungen aufsetzen und testen.

In Sachen Antworteingabe gibt es mehrere Methoden für dein Publikum: Die Teilnehmer können mit eigenen Devices (Smartphones, Handies, Tablets, Laptops) entweder per SMS-Voting, webbasiert, per app oder über Twitter teilnehmen. Alternativ (und meine bevorzugte Methode) können der Trainer oder Unternehmen die Devices für die Veranstaltung stellen.

Der Vorteil an der zweiten Vorgehensweise:

  1. Du hast Kontrolle darüber, was auf den Geräten passiert.
  2. Du kannst im Vorfeld alles vorbereiten: Devices ins WLAN eingeloggen, App an der richtigen Position öffnen und denr Bildschirm nach Deinen Vorgaben einrichten...
  3. Indem Du jeweils drei bis vier Teilnehmern ein Device zur Verfügung stellst, ziehst Du eine zusätzliche Kleingruppen-Ebene ein. So sorgst Du dafür, dass die Interaktivität nicht nur zwischen Dir und dem Publikum stattfindet, sonder zudem auch innerhalb des Publikums. Und natürlich brauchst Du weniger Devices.

Was benötigt man zum Loslegen?

Die gute Nachricht: Zum loslegen und ausprobieren recht wenig - Am Anfang ein wenig Zeit, um sich ins System rein zu fuchsen. Du benötigst:

  • Einen kostenfreien Polleverywhere-AccountIcons Beamer Polleverywhere
  • Ein funktionierendes WLAN/3G/LTE oder
  • Handyempfang
  • Einen Beamer
  • Teilnehmer

Es wird auch heute (2017) noch gemunkelt, dass es Orte gibt, an denen sowohl Internet als auch Handy-Emfpang eher rar gesät sind. An diesen sagenumwobenen Orten empfiehlt es sich, Poll Everywhere nicht zu verwenden. Ob Ihr an einem Ort Empfang habt, findet Ihr bei den großen Netzprovidern heraus, die auf ihren Internetseiten Netzabdeckungskarten veröffentlichen.

Wenn mal kein WLAN an einer Location vorhanden sein sollte, löse ich das Problem durch einen mobilen LTE-Router.

Was genau kann man damit machen?

Die Software bietet einiges an Möglichkeiten, das Publikum aktiv einzubinden, von Abstimmungen bis zur komplett freien Texteingaben:

Verschiedene Frage- und Eingabeformate

  • Abstimmungen/ Multiple-Choice: Stimmen Sie jetzt für A, B oder C
  • Freitext-Eingaben: Deine Teilnehmer können Text eingeben, z.B. Fragen
  • Clickable-Images: Bilder (z.B. Landkarten, auf denen durch Klicken ein Punkt erscheint)
  • Q&A/Brainstorming: Freitext-Eingaben, bei denen die Eingaben zusätzlich up- oder down gevotet werden können.
  • Sortieraufgaben: Eine Liste muss in die richtige Reihenfolge sortiert werden
  • Word-Clouds: Aus früheren Zeiten des Internets bekannt, aber in der recycelten Form eine geniale Sache: Die Teilnehmer dürfen nur jeweils ein Wort eingeben. Geben mehrere Teilnehmer das gleiche Wort ein, wird dieses auf der Leinwand im Verhältnis zu den anderen größer dargestellt.

Alle Formaten gemein ist die Visualisierung der Publikumsantworten in Echtzeit auf der Leinwand. So wird per "Clickable Image" beispielsweise in Rekordzeitfür alle sichtbar, aus welchen Teilen der Welt oder des Landes das Publikum zusammengesetzt wird.

interaktives Polling im Workshop - Clickable Image Poll

Visuelles Abstimmen auf die eigenen Bedürfnisse

Ein geniales Feature, das auch im kostenfreien Plan enthalten ist, ist das visuelle Customizing:

Eigene Logos und Hintergründe erlauben den perfekten Zuschnitt auf die eigene Zielgruppe oder den Kunden. An dieser Stelle ist es allerdings hilfreich, sich ein wenig mit Bildformaten (unterschiedliche Beamerauflösungen, transparente Hintergründe für Logos und Kompression fürs Web) auszukennen. Wer nicht ganz soweit gehen möchte, kann alle Teile des Antwortscreens direkt im Editor farblich so gestalten wie er möchte. Um nicht jede Abstimmung einzeln bearbeiten zu müssen, kann man alle zusammen gehörigen Polls anhand eines Masterpolls in einem Rutsch gemeinsam anpassen.

So sieht der Antwort-Bildschirm vollkommen unbearbeitet aus:

 

Poll Everywhere unbearbeitet

 

 

und so beispielsweise, wenn farblich angepasst wurde:

 

 

Interaktives Polling im Workshop- visuelle Anpassung

Einbinden in Präsentationen

Poll Everywhere macht das Einbinden in Deine Präsentationen wirklich leicht, so lange die Software deiner Wahl Powerpoint, Keynote oder Google Slides ist... Dazu hat Poll Everywhere Plugins für die jeweilige Anbieter geschaffen, mit deren Hilfe der Ergebnis-Bildschirm Deiner Polls direkt auf der passende Folie eingebunden werden kann. Alternativ kann der Ergebnis-Screen auch direkt im Webbrowser gezeigt werden.

Einschränkungen beim kostenlosen Account:

Mit dem freien Plan sind maximal 25 Antworten pro Frage zulässig und der Antwortbildschirm ist gebrandet (Polleverywhere-Logo, siehe Bilder oben). Für einige Funktionen braucht man einen bezahlten Plan, den man jederzeit Up- oder Downgraden kann. Achtung: Es sind immer Abopläne, die monatlich oder jährlich gekündigt werden können. Ich mache es meistens so, dass ich je nach anstehenden Veranstaltungen den passenden monatlichen Plan wähle, den ich nach den Veranstaltungen dann wieder kündige, um nicht im nächsten Monat wieder bezahlen zu müssen.

Zusätzlich gibt es Pläne für Beschäftigte von Bildungseinrichtungen, die deutlich günstiger sind als die Pläne für die kommerzielle Nutzung.

Fortgeschrittene Features nur in den bezahlten Plänen

Einige interessante Features gibt es nur in den bezahlten Accounts:

Richtige Antworten: Hier kann nach Komplettierung der Abstimmung die richtige Antwort markiert werden.

Grading: Aus einer Reihe von können die richtigen Antworten markiert und darauf basierend eine Bewertung der Teilnehmer erfolgen (Teilnehmer benötigen einen eigenen kostenfreien Account)

Mehrere Nutzer: Damit können mehrere Nutzer in einem Accunt angelegt werden.

Publikum in Gruppen einteilen: Speziell für Quizzes und Game-Based-Learning. Hier lässt sich das Publikum in mehrere natürliche (Männlein/Weiblein) oder künstliche Gruppen einteilen, die in einem Quiz gegeneinander antreten.

Tipps zur Anwendung:

Im Lauf der Zeit habe ich nun einige Erfahrungen in der Arbeit mit Poll Everywhere gesammelt und

  1. Zeit zu haben, in der nichts passiert, ist für jeden Moderator ein komisches Gefühl. Hier liegt die Herausforderung bei Poll-Everywhere: Bis die Daten eingegeben sind, dauert es 30 Sekunden bis drei Minuten. Meine Empfehlung ist eher ein wenig mehr Zeit zu geben als zu wenig.
  2.  In den Settings die Beta für die neue "Create" Oberfläche freischalten!
  3. Klicke immer nur einmal auf den "weiter" Button: Manchmal erfolgt keine sofortige Rückmeldung für einen Klick und so hast Du schnell ein "Poll" übersprungen.
  4. Gruppiere deine Polls, damit Du sie schnell findest. Nichts ist langweiliger als ein Moderator, der seine Sachen zusammensucht...
  5. Achte trotz aller Technikbegeisterung auf genügend Abwechslungsreichtum: Ein neues und innovatives Tool verführt schnell dazu, es zu häufig und überall einzusetzen. Leider hat das einen Gewöhnungseffekt zur Folge und irgendwann werden deine Teilnehmer sagen: "Oh, nicht schon wieder!" Bei Präsentationen kann man alle 10-15 Minuten einen Poll einsetzen
  6. Der Aufbau von Word-Clouds ist ein tolles Instrument für den Abschluss und das Feedback einer Veranstaltung: Alle schauen nach vorne, sehen Ihre Wörter aufpoppen und verfolgen, wie sie größer oder kleiner werden.
  7. Um zu verhindern, dass bei Freitext-Antworten der Text unten aus dem Bildschirm "herauslaufen", empfiehlt es sich die Option "Cluster" bei Freitext-Antworten. Mit dem neuen Create-Editor scheinen Antworten im Cluster allerdings nicht mehr zu funktionieren.
  8. Für mich mit der wichtigste Punkt, der mir am Anfang der Arbeit mit Poll Everywhere passiert ist: Ich war so begeistert von der Möglichkeit, Umfragen durchzuführen, Brainstormings zu machen und Fragen zu sammeln, dass ich überhautp nicht darüber nachgedacht habe, wie ich mit den Ergebnissen umgehe und wie ich weiter moderiere. Hier empfiehlt es sich natürlich, ich vorher Gedanken zu machen. Eine wertvolle Erkenntnis für mich aus der Arbeit mit PE ist, dass die Ergebnisse ein toller Aufhänger für die weitere Diskussion sind, in die dann auf einmal viel mehr Teilnehmer involviert sind, als es ohne den Einsatz von PE der Fall gewesen wäre.

Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es! Ich habe einige davon ausprobiert und für mich hat sich Poll Everywhere als das System meiner Wahl herauskristallisiert, weil es für mich am einfachste zu bedienen ist, (fast) alle Funktionen bietet, die ich mir wünsche, zuverlässig funktioniert und perfekt mit dem iPad harmoniert. Viele andere Anbietern bieten teilweise Funktionen, die über die von Poll Everywhere hinaus gehen. Aber dafür fehlte dann beispielsweise eine brauchbare iPad-App. Um Dir selbst einen Überblock zu verschaffen: Hier eine kurze Liste alternativer Anbieter:

und einige mehr.

Und jetzt Du!

Habt Ihr schon einmal mit einem solche System gearbeitet? Was waren Eure Erfahrungen? Solltest Du weitere Anregungen, Fragen oder Ideen haben, poste Sie gerne in den Kommentaren unter dem Artikel!

What´s next?

In den kommenden Wochen werde Ich weitere Beiträge zu den Anwendungsmöglichkeiten von Poll Everywhere im Blog veröffentlichen. Geplant habe ich dafür: Wie Du PE nutzen kannst, um genau die richtigen Themen für Deinen nächsten Workshop festzulegen; Wie Du mit PE Q&A Sessions ALLE Teilnehmer einbindest; Wie Du für verschiedene Veranstaltungsformate Feedback einholen kannst; Wie Du aktives Lernen mit PE gestaltest.

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