Online Kurs Plattform: Welche ist die Beste für Dich?

Welche Online Kurs Plattform die beste für Dich ist, welche Fallstricke auf Dich lauern, wenn Du auf der Suche bist und worauf Du achten musst, das erfährst Du in diesem Beitrag!

Du hast also Deinen Online Kurs erstellt, oder möchtest es noch tun, um Deinen Kunden auch im virtuellen Raum Zugang zu Deinen Inhalten zu ermöglichen? Und nun bist Du auf der Suche nach der besten Online Kurs Plattform für Deinen e-Learning auftritt.

Die Fallstricke von Kursplattformen

Auf Deinem Weg liegen einige Fallstricke. Denen begegnest Du manchmal und das Schlimme ist: Manchmal weißt Du gar nicht, ob das was Du gerade tust, Dich nicht später noch einmal einholt.

Denn:

Die vielen Online Kurs Plattformen haben einen Haufen unterschiedlicher Geschäftsmodelle. Die sind weder per se gut oder schlecht. Allerdings: Es lohnt sich sie zu kennen.

Warum?

Ganz einfach:

So kannst Du perfekt entscheiden, welche die Richtige für Dich ist 🙂

Und deshalb stelle ich Dir die gängigsten im Laufe des Artikels vor!

Der erste große Fallstrick: Internationale oder deutsche Plattform?

Erst einmal musst Du entscheiden, ob Du eine der vielen internationalen oder eine deutsche nutzt. Und während die internationalen mit vielen Funktionen werben, empfehle ich Dir dringend eine deutsch (-sprachige) Online Kurs Plattform zu nutzen!

Aus purem Nationalismus?

Auf keinen Fall!

Aber: 

Die deutschen Online Kurs Plattform haben gleich vier entscheidende Vorteile (vor allem, wenn Du  bzw. Dein Unternehmen in Deutschland sitzt).

Und hier kommen die großen vier:  

  • Datenschutz
  • Steuern/Währung
  • Sprache
  • Support

Und das meine ich damit: 

Deutsche Plattformen bzw. europäische sind an den europäischen Datenschutz gebunden.

Und während einige amerikanische Plattformen zwar auch mit europäischen Umsatzsteuersätzen abrechnen können (nicht alle), sind die Preise immer Umrechnungen aus Dollarpreisen. Und das bringt Dich natürlich langfristig in Probleme. 

Vor allem, wenn bei einigen (ja, ich meine Dich, teachable) im Backend der Preis (in Dollar) ohne Umsatzsteuer angegeben, aber für Besucher sichtbar in Euro inklusive Umsatzsteuer angezeigt wird. Dann kommt alles dabei raus, aber nie der Preis, den Du gerne eingeben wolltest.

Dazu kommt:

Du wirst häufig in Dollar ausgezahlt, was ebenfalls schwierig werden kann, v.a. wenn dafür Gebühren anfallen. 

Dann hast Du auf einmal jede Menge Kosten:

  • Umsatzsteuer
  • Einkommenssteuer
  • Plattformkosten
  • Transaktionsgebühren
  • Währungskosten

Und das macht dann irgendwann keinen Spaß mehr, glaube mir 😉

Sprache:

Einige der großen amerikanischen Anbieter (ähem, teachable) haben alle Texte des Check-Out Prozesses auf englisch. Toll für die deutschsprachigen Kunden Deines deutschsprachigen Onlinekurses…

Du kannst zwar alles übersetzten. Aber bis Du mit den 800 Begriffen durch bist, kanns schonmal dauern 🙂

Support: Ganz einfach: Der Support deutscher Plattformen findet in Deiner Zeitzone (und damit auch der Deiner Kunden) statt. Und da ist Gold wert! Denn: Wer will schon einen halben Tag auf eine Antwort warten. Und dann wieder einen halbe. Und wieder einen.

Der zweite große Fallstricke: Marktplatz, Komplettanbieter, LMS oder Spezialist

Für Online Kurs Plattformen gibt es drei verschiedene Kategorien: 

  • Marktplätze (im Prinzip wie ebay oder amazon), die alles übernehmen: Hosting,  Auslieferung, Zahlung und Werbung/Vertrieb
  • Komplettanbieter, die sowohl Zahlungsdienste als auch das Hosting und ausliefern des Kurses übernehmen (aber nicht das Marketing)
  • Spezialisten, die nur eine Sache tun und die man miteinander verbinden muss. 
  • LMS: Learning Management Systeme, bei denen Du selbst das Hosting übernehmen musst. Kommt kaum infrage, daher gehe ich nicht weiter darauf ein.

Alle haben gewisse Vorteile und gleichzeitig gehen auch einige Nachteile mit jeder Kategorie einher. 

Online Kurs Marktplätze: 5€ pro verkauftem Kurs?

So ist es natürlich toll, dass Marktplätze wie udemy oder skillshare auch das Marketing übernehmen. Allerdings kassieren sie einen kräftigen Share Deiner Umsätze dafür. Zudem hast Du natürlich keine Garantie dafür, dass Deine Kurse dort gekauft werden. Und wenn Du den falschen Button geklickt hast, verhökern udemy und Co Deine Kurse im Sale für 10€. Für Dich bleiben dann pro verkauftem Kurs…

Ja genau: 5€!

Komplettanbieter

Online Kurs Plattformen wie elopage sind ein One Stop Shop. Sie bieten alles aus einer Hand, was Du brauchst. Bspw. Zahlung, Hosting und Auslieferung Deines Kurses. 

Du erstellst Deinen Online Kurs, lädst ihn hoch und bewirbst ihn. denn Rest erledigt die Plattform für Dich!

Das ist sehr schön, allerdings hast Du bei manchen Plattformen dafür wenig Kontrolle und bei bspw. elopage ein (zumindest mal für mich) etwas unübersichtliches Preissystem, bei dem Du allerhand dazu kaufen kannst. Mir fehlt dabei allerdings ein wenig die Übersicht. Aber dazu später mehr 🙂

Spezialisten

Spezialisten machen für Dich nur eine Sache, die aber in der Regel sehr gut. Dazu zählen bspw. Zahlungsanbieter wie digistore24 oder copecart. Diese kannst Du mit Deiner Online Kurs Plattform (wie coachy, memberspot, membado oder digimember) verbinden. 

Das geht in der Regel recht einfach und hat den Vorteil, dass Du dir die am besten für Dich passenden Anbieter raussuchen kannst. 

Der Nachteil ist: Kostenlos ist nicht. Du hast zwar meist eine kostenlose Testphase, aber dann bezahlst DU für den Service (was ja auch absolut fair ist, denn Du bekommst ja auch eine tolle Gegenleistung. 

Die Preise dafür variieren zwischen 25 und 250 Euro pro Monat, je nachdem welcher Anbieter und welche Features Du gern hättest. 

Du denkst wahrscheinlich gerade: Ok, das klingt jetzt erst einmal nach einem ordentlich Haufen Kohle jeden Monat!

Aber: 

  1. Du kannst Dich ja mit Deinem Kurs entwickeln. Also am Anfang ein günstiges Paket und dann weiter entwickeln
  2. Durch die Verkäufe Deines Kurses verdienst Du ja ein paar Kröten. Und je öfter Du Deinen Online Kurs verkaufst, desto niedriger der Anteil der Plattformgebühren. Ich verstehe den Preis für die Plattform als Investment in den Kurs, dann kriege ich da nicht immer Schnappatmung 😉

Für die spezialisierten Plattformen benötigst Du einen Zahlungsanbieter. In D sind dafür digistore24 und copecart spezialisiert. Ich persönlich finde copecart etwas hübsche und ein wenig benuzterfreundlicher.

Jetzt gehts aber los mit den Online Kurs Plattformen: Erstens – Die Spezialisten

In diesem Kapitel stelle ich Dir zwei Spezialisten vor.

Warum nur zwei?

Ganz einfach: Mit diesen beiden habe ich selbst Erfahrung. Und zwar: Gute Erfahrung!

Memberspot

Online Kurs Plattform Memberspot
Startseite von Memberspot

Memberspot ist noch recht jung und hat sich Nutzerfokus auf die Fahnen geschrieben. Und das merkt man auch, wenn man damit arbeitet! 

Weil es alle Features hat, die man sich so vorstellen kann? Nein, im Gegenteil! Weil es genau das hat was man braucht und weil es einfach und absoult schnell ist. 

Im Ernst: 

Die Geschwindigkeit, die das Teil hat ist überragend, selbst bei geringer Internetgeschwindigkeit. 

Und die Genialität von Memberspot zeigt sich erst im Detail:

Hier meine Lieblingsfeatures:

  • Bulk Upload: Du kannst alle Deine Videos auf einmal hochladen! Den Wert dessen lernst Du erst zu schätzen, wenn Du es mal nicht hattest 😉
  • Kopieren von Kursen und Kapiteln direkt in andere Kurse hinein: Ein Lebensretter
  • einfache Anbindung von Zahlungsanbietern
  • Die Kontrolle, die ich über die Kurse habe
  • Das einfach und logische Design
  • der perfekt einfache Aufbau, ich kann alles direkt finden, ohne lang suchen zu müssen.

Dafür hat Memberspot auf der anderen Seite kein Feature zu viel: 

  • Keine Landingpages, Squeezepages oder ähnliches
  • kein eingebauter Datenschutzgenerator
  • usw. usf.

Aber aus meiner Sicht genau das was ich brauche plus perfekte Geschwindigkeit und ein tolles Erlebnis, auch für Deine Online Kurs Teilnehmer.

Als Zahlungsanbieter kannst Du bspw. Digistore24 oder Copecart (Afffiliatelink) ganz einfach nutzen

Preise beginnen nach der 14 tägigen Testphase bei ca. 29€ pro Monat (monatliche Zahlung) und es geht hoch bis zu 199€.

Coachy: 

Coachy Startseite
Startseite von Coachy

Coachy ist ebenfalls lediglich das Zuhause für Deinen digitalen Inhalte, die nur bestimmte Menschen sehen sollen. Und diesen Job macht es durchaus gut.

Denn:

Auch hier gibt es gute Geschwindigkeit (wenn auch etwas langsamer als Memberspot) und eine relativ einfache Bedienung, aber nicht so einfach wie bei Memberspot. 

Dafür sind eine Menge coole Features an Bord, wie:

  • Squeezepages
  • Landingpages
  • Datenschutzgenerator
  • Impressumgenerater
  • uvm. (siehe mein Artikel über Coachy).

Was mir aber bspw: fehlt ist die Möglichkeit, alle Inhalte auf einmal hochzuladen sowie schnell zwischen Kursen zu kopieren. Zwar ist das Nutzererlebnis für Lernende / Teilnehmer auch hier hervorragend, allerdings ist es im Backend (im Vergleich mit Memberspot) etwas weniger übersichtlich.

Die Preise für Coachy beginnen bei 37€ und enden bei 197€.

All-in One Anbieter

All in One Anbieter sind Online Kurs Plattformen, bei denen Du (fast) alles bekommst: Das Hosting Deines Kurses, der Videos und das Bezahlen. 

Was nicht enthalten ist, ist eine Marktplatzfunktion, wie bspw. bei udemy oder skillshare. Einer dieser Anbieter ist:

Elopage

Startseite von Elopage.

Elopage bietet Dir alles was Du benötigst. 

Und:

Du kannst mit einem Basispaket für 0€ starten! Du bezahlst lediglich pro verkauftem Produkt. Und zwar:

  • entweder 3,9% + 0,25€ pro Transaktion, wenn Du im eigenen Namen verkaufst
  • oder: 7,5% + 0,5€, wenn Elopage für Dich verkauft.

Und das ist natürlich eine großartige Sache!

Denn:

Es senkt die Einstiegshürde, Du muss nicht jeden Monat einen weiteren Posten zu Deinen Ausgaben hinzufügen. 

Daneben gibt es noch weitere Pakete, die Du nutzen kannst, die von 49€/Monat bis zu 279€ reichen. 

Und die enthalten natürlich immer weitere und professionellere Features, bspw.:

  • Quizzes,
  • Das verzögerte Freischalten von Lektionen,
  • eine Schnittstelle zu Webinaris,
  • das Anlegen von Teammitgliedern
  • und vieles mehr. 

Daneben gibt es noch eine Menge „Apps“ genannter Erweiterungen, die teilweise kostenfrei sind und teilweise nochmal zusätzlich kosten.

Elopage erlaubt Dir also eine tolle Skalierung, wenn Dein Online Kurs läuft.

Und das ist sicher genial. 

Allerdings:

Was mich immer davon abgehalten hat, Elopage wirklich zu nutzen ist genau diese unendliche Vielfalt.

Denn:

Wenn Du Dich nicht tagelang damit auseinandersetzt, entsteht schnell Verwirrung: 

  • Welche App macht genau das, was ich brauche?
  • Ist es doch eine andere App?
  • Ist es besser das kleinere Paket plus Apps zu nutzen oder doch das größere?

Und diese Vielfalt, die Dir im Prinzip alles ermöglich führt natürlich auch zu einer unendlichen Fülle an Bedienelementen im Backend. 

Das ist großartig für jemanden, der sich dort richtig einfuchsen möchte.

Für mich (und alle anderen), die eher etwas minimalistischer unterwegs ist, tut es eine Lösung, die die Basics richtig gut kann, besser.

In meinem Fall aktuell: Memberspot. 

Elopage ist tatsächlich die einzige deutsche All-in-one Onlinekurs Plattform (die ich kenne). Natürlich gibt es international noch einige weitere Anbieter.

Zum Beispiel:  

teachable

amerikanische online kurs plattform teachable
Startseite von teachable

Teachable ist eine, wenn nicht sogar DIE amerikanische Plattform, die ebenfalls ein Full Service Anbieter ist. 

Genau wie Elopage bietet sie Dir alles was Du brauchst. Aber auch hier bezahlst Du das mit einem bestimmten Preis:

  1. Du bezahlst für die Nutzung, was ok ist.
  2. Die Handhabung im Backend ist ganz ok, aber nicht wirklich intuitiv und so suchst Du teilweise lange nach der gerade anliegenden Funktion. 
  3. Die Preise kannst Du im Backend nur in geraden Dollarzahlen eingeben und das hat zur Folge, dass Dein Endpreis (inklusive MwSt.) immer recht krumm ist und Du ziemlich rechnen musst, um zu einem guten Preis zu kommen.
  4. Das Währungsrisiko
  5. Und das ist für mich der wichtigste Punkt: Alle Bedienelemente für Deine Kunden (zum Beispiel der „Kaufen“ Button sind auf englisch). Das lässt sich zwar übersetzen, aber es sind insgesamt über 500 Begriffe und es dauert ewig. Zumindest als ich es das letze Mal benutzt habe, gäbe es keine einfache Möglichkeit zur Übersetzung. 

Alles in allem würde ich Dir daher von Teachable als Deiner Online Kurs Plattform eher abraten. Denn es gibt mehr Probleme für europäische Anbieter als dass es Dein Leben einfacher macht. 

Zu guter letzt locken Dich noch die:

Marktplätze

Die Marktplätze zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur alles für Dich übernehmen, was auch die All in One Anbieter machen, sondern auch noch eine weitere extrem wichtige Sache: 

Den Vertrieb!

Das bedeutet: 

Wenn Du Deinen Kurs auf einem der Marktplätze veröffentlichst, bekommst Du: 

  • Hosting des Kursesinhalte (Videos und Dokumente)
  • Bezahlfunktion
  • Die Marktplatzfunktion, auf der der Anbieter auch Deinen Kurs feil bietet 🙂
  • die kostenfreie Nutzung all dieser Funktionen!

Das hört sich ja genial an, oder?

Du musst einfach nur den Kurs erstellen, den Rest macht der Marktplatz und Du streichst jeden Monat die Moneten ein. Genial!

Gibts auch einen Haken?

Natürlich! 

Nummer 1: Der größte Haken ist, dass alles nicht so automatisiert läuft, wie Du das gerne hättest! Zwar laufen Hosting und Zahlungsabwicklung perfekt, allerdings ist der Verkauf so eine Sache, denn: 

  • Du konkurrierst auf einmal mit den anderen Anbietern auf der Plattform, die ähnliche Themen bearbeiten
  • Der Betreiber erhält für seine Leistungen eine fette Provision
  • Wenn Du die falschen Einstellungen wählst, kann der Marktplatzbetreiber den Preis für Deine Produkte selbst festlegen (und ihn für ein paar Kröten verschleudern)
  • Es gibt Konkurrenz und um Dich auf dem Marktplatz durchzusetzen, brauchst Du ausgefeilte Strategien..

Es hört sich also erstmal schön an, aber in der Realität gibt es Fallstricke. 

Gibt es einen Ausweg?

So einen halben….

Du kannst natürlich die Funktionen des Marktplatzbetreibers (kostenfrei) nutzen, ABER einen Teil des Vertriebes selbst übernehmen (denn dann fällt Dein Anteil deutlich höher aus und Du bestimmst den Preis Deines Angebotes selbst).

Allerdings bist Du dadurch natürlich immmernoch recht abhängig vom Betreiber. 

Ist deshalb alles schlecht? Im Gegenteil!

Ich glaube, dass für jeden Kursanbieter ein anderes Geschäftsmodell gut passt. Und es ist genial, dass es mittlerweile diese Auswahl gibt!

Dadurch kannst Du genau das Modell finden, das zu Dir passt!

Und gerade für den Anfang sind auch Marktplätze gar nicht so verkehrt.

Nun möchte ich Dir einmal die zwei wichtigsten Marktplätze vorstellen. Da wären: 

udemy

Startseite von udemy.

Udemy hat eine unendliche Fülle von Onlinekursen im Angebot. Und durchaus auch hochwertiges Material. Es laufen regelmäßig Promotion, so dass Du ziemlich günstig an online Kursen teilnehmen kannst. 

Klingt gut!

Natürlich nicht so gut, wenn Du Der Ersteller des Kurses bist, denn dann bist Du vom Wohlwollen des Betreibers abhängig. 

Ich möchte nicht sagen, dass Du Deinen Kurs besser nicht bei udemy hosten solltest. 

Aber es gibt doch einige punkte, die mir nicht gefallen haben: 

  • Du erhältst teilweise nur 50% des Kaufbetrages, wenn der Verkauf durch udemy zustande gekommen ist. Und das passiert häufig, wenn udemy den Preis bestimmten darf. 
  • Die Handhabung ist ganz ok, aber trotzdem noch etwas umständlich. bei dedizierten Kursanbietern lädst Du einfach Deinen Dateien hoch, packst sie in die Lektionen und gut ist. Bei udemy ist es ein wenig umständlicher.

skillshare

Skillshare online kurs marktplatz
Startseite von Skillshare

Skillshare habe ich persönlich noch nicht ausprobiert, daher kann ich Dir keine allzu gute Auskunft geben. 

Es ist, wie udemy auch ein Marktplatz. Allerdings gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied:

Im Gegensatz zu udemy wirst Du nicht direkt dafür bezahlt, dass jemand Deinen Kurs kauft. Sondern? Skillshare an sich ist schon eine Mitgliedsplattform. 

Hier können Mitglieder einen monatlichen Beitrag zahlen. Und dafür so viele Kurse anschauen können wie sie möchten. 

Sehr cool für Mitglieder also!

Allerdings bedeutet das für Dich, dass Du für Folgendes bezahlt wirst:

  1. Wenn Du neue Mitglieder auf die Plattform bringst. 
  2. Für die Anzahl an Minuten, die sich Mitglieder der Plattform von Deinem Online Kurs angesehen haben. 

Ich bin nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Irgendwie klingt es für einen Fall ganz verlockend: 

Nämlich dann, wenn Du super gerne Online Kurse produzierst. 

Dann kannst Du einfach einen Kurs nach dem anderen produzieren und irgendwann von den Einnahmen leben… Ob das wirklich klappt: Ich weiß es nicht. 

Ansonsten ist es ein leichter Einstieg, aber wahrscheinlich nicht die lukrativste Variante, wenn Du Kursersteller bist. 

Allerdings ist es natürlich nett, dass Du Dich wieder nicht um den Vertrieb kümmern musst. 

Grundlage für einen lukrativen Kurs sollte aber die Qualität Deines Kurses sein, um möglichst viele  Mitglieder zu erreichen. 

Möchtest Du jetzt noch wissen, wie Du die Inhalte für Deinen Kurs erstellen kannst, dann schaue mal bei meinem Artikel zum Lernvideo erstellen vorbei!

Mein Fazit zu Online Kurs Plattformen

Okay, das war glaube ich ein Überblick, der alle Geschäftsmodelle der Online Kurs Plattformen aufgezeigt hat. Je nachdem, was Dir am besten liegt, ist es denke ich so, dass Du da am Anfang das Modell finden musst, dass für den Moment für Dich passt.

Und Dich dann weiter entwickeln. 

Ich habe mit udemy begonnen, hatte einen kurzen Ausflug zu teachable, habe mir elopage angeschaut, eine Lösung auf WordPressbasis probiert, dann kurz coachy und am Ende bin ich bei Memberspot gelandet, was mit einfach sehr gut gefällt, weil es einfach und schnell ist. 

Welches ist Dein bevorzugtes Modell? Lass mir einen Kommentar dazu da!

5/5 (1 Review)

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3 Kommentare zu „Online Kurs Plattform: Welche ist die Beste für Dich?“

  1. Hans Helmuth Aßmann

    Hallo Andreas, zunächst mal vielen Dank für die ausführliche und interessante Gegenüberstellung der Pros und Cons der einzelnen Plattformmodelle!!
    Ich habe ja deinen Kurs Lernvideo erstellen erworben und bin dabei ihn, durchzuarbeiten. Parallel dazu hatte ich mich schon eingehend mit der Frage nach dem richtigen Anbieter beschäftigt. Genau Just in time kommt jetzt diese Blog von dir!! Hast du das gerochen?

    1. Hallo Hans Helmuth,

      schön von Dir zu lesen und ich freue mich natürlich, dass es genau zur rechten Zeit kam! Hast Du Dir schon einen Favoriten rausgesucht? LG, Andreas

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