Interaktive Seminar Methoden – Die ultimative Liste Teil 2

Teil 2 der Serie interaktiver Seminar Methoden, die Du nutzen kannst, um deine Seminare, Trainings und Konferenzen aktiver und erfolgreicher zu gestalten.

In diesem Teil stelle ich Dir „Flip the Classroom“- Strategien vor, die dafür sorgen, dass die Inhalte sehr gut in den Köpfen deines Publikums kleben bleiben.

Dazu kommen Möglichkeiten, wie Du kostengünstig selbst tolle Visualisierungen erstellen kannst sowie einige Methoden, mit denen Du auch bei wenig Zeit Aktivität und Interaktion anstoßen kannst.
 

 

Flip the classroom!

 
Flip the classroom bedeutet im herkömmlichen Bildungskontext: Das Lernen auf den Kopf zu stellen: Statt Inhaltsvermittlung in der Schule und Übung durch die Hausaufgaben findet die Inhaltsvermittlung – bspw. per Erklärvideo – zuhause statt und die Übung darauf folgend in der Schule. Bei der praktischen Anwendung kann der Lehrer unterstützend weiterhelfen.

Ganz so weit wollen wir es nicht treiben, allerdings ist ein flipped Classroom auch in Workshops möglich, wenn es darum geht, Inhalte zu vermitteln, indem der Lernende die aktive Rolle einnimmt, Inhalte erarbeitet und erklärt. Hier die Methoden im Überblick:

Flip the Classroom #1: Das Publikum Inhalte selbst erarbeiten lassen

 
Eine besonders spannende Methode, die auf den ersten Blick vielleicht etwas abschreckend wirkt: Du drehst den Spieß einfach um: Statt Dir zu lauschen, erarbeiten sich die Teilnehmer in Kleingruppen die Inhalte anhand vorbereiteter Materialien selbst und stellen Sie anschließend den restlichen Teilnehmern vor. Und für die Präsentation dürfen sie ihrer Kreativität freien Raum lassen.

Das Publikum arbeiten lassen? Klingt nicht gut! Die Teilnehmer sind doch gekommen, um Informationen von mir zu bekommen! Stimmt! Und das tun sie auch.
 

Wer anderen einen Sachverhalt erklären kann, hat ihn wirklich verstanden.

 
Das heißt: Du sorgst dafür, dass deine Teilnehmer in Kleingruppen relativ tief in ein Teilthema eintauchen, ein gutes Verständnis dafür entwicklen und so selbst zu Experten werden können.

Die Herausforderung für den Referenten ändert sich genau wie die für das Publikum. Statt Deine Inhalte so aufzubereiten, dass für alle verständlich sind, musst Du hier dafür sorgen, dass Du eine möglichst reibungsfreie Abgrenzung der Themen hinbekommst und Material zur Verfügung stellst, das wirklich hochwertig ist. Das können sein: Infografiken, Videos, Texte und Bilder.
 

Die Vorbereitung rückt in den Mittelpunkt.

 
Du möchtest schließlich nicht, dass deine Teilnehmer irgendwo stecken bleiben oder die Unterthemen mehrerer Kleingruppen so miteinander verwoben sind, dass sie ohne die Informationen der anderen nicht klarkommen würden.

Es liegt also an Dir, die Themen so abzugrenzen und im Vorhinein aufzubereiten, dass den Kleingruppen das Verstehen und die Aufbereitung leicht fällt.
 

Und so gehst Du im Workshop vor

 
Zuerst gibst Du die Arbeitsanweisungen und beantwortest Fragen. Dann musst Du mit der Konfusion Deines Publikums umgehen. Ist das erledigt, teilst Du die Arbeitsmaterialien aus und lässt die Kleingruppen Fahrt aufnehmen. Während dieser Phase stehst Du den Kleingruppen mit Rat und Tat zur Seite!

Ist die Aufbereitungsphase abgeschlossen, stellen die Kleingruppen nacheinander ihre Ergebnisse vor.

Anschließend bekommt der Rest der Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die von der Kleingruppe beantwortet werden. Du ergänzt wichtige Stellen und ergänzt Dinge, die die Kleingruppe nicht verstanden, nicht bearbeitet oder nicht ganz korrekt wieder gegeben hat.

Dauer: Je nach Thema: 45 Minuten bis drei Stunden. Plus Deine Vorbereitung.

Der Effekt:
Das Publikum ist immer aktiv, denkt jederzeit mit und ist mit der Zeit in der Lage das neu erworbene Wissen einzuordnen und zu kombinieren. Da alle einen leicht unterschiedliche Perspektiven haben, steigt die Qualität der in den Präsentationen gestellten Fragen.

Flip the Classroom #2: Das Publikum Videos erstellen lassen

 
Im Prinzip gehst Du vor, wie in Teil eins, außer dass der Präsentationsteil durch ein von jeder Kleingruppe selbst erstelltes Video ersetzt wird.
Eine begeisternde Art um Wissen zu vermitteln oder das Ergebnis einer Gruppenarbeit zu präsentieren. Auch hier gilt es, die maximale Kreativität der Teilnehmer herauszufordern.

Dank der modernen Technik gibt es verschiedene Möglichkeiten: Per Tablet oder mit den eigenen Smartphones. Präsentiert wird dann per Beamer und Leinwand.
Wie das ganze genau funktioniert erfährst Du in meinem Artikel zum aktiven Lernen!

Klassischer Film

 
Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt und folgender Ablauf strukturiert den Prozess:
Dauer: 3-5 Stunden

  • Recherche: Sammeln und einordnen von Informationen
  • Story entwerfen: Heldengeschichte, Romanze, Komödie oder etwas anderes
  • Drehbuch erstellen und Aufgaben verteilen:: Ein grober Ablauf der Szenen hilft enorm beim weiteren Vorgehen
  • Szenen filmen: Via iPad, Tablet, Smartphone
  • Schneiden und vertonen: Per App direkt am Smartphone oder Tablet
  • Präsentieren: Über den Anschluss an den Beamer
  • Fragen beantworten: Wenn offene Fragen seitens der anderen Gruppen sind, werden diese beantwortet
  • Optional: Den besten Film küren: Abstimmung des Publikums

Mittels Tablet iPad, Schnittsoftware: iMovie für iOS

Scribevideos

 
Dauer: 2-4 Stunden.

Videoscribe bietet neben seiner Desktop-Software auch eine kostenfreie iPad und Andriod-App an, mit der Kleingruppen im Publikum eigene Scribevideos erstellen können.

Alternativ und etwas schneller: Die Kombination aus Zeichnung am Flipchart und der App Tawe.

Stop-Motion Videos

 
Dauer: 3-5 Stunden.

Die diversen Appstores halten einige Apps bereit, die auf iPads bzw. Android-Tablets zum Erstellen von Stop-Motion-Videos taugen.
Stop-Motion-Videos? Das sind die kleinen Videos, in denen eigentlich unbeweglichen Figuren oder anderen Elemente auf magische Weise Leben eingehaucht wird. Ein Beispiel seht Ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=ukFWYe-ZeTw

Hier eine kleine Auswahl an Material, das man benutzen kann:

  • Legofiguren und Steine
  • Knete
  • Werkzeug
  • Wolle und Stricksachen

Ergebnis:
#1 Das ganze macht einen Wahnsinns-Spaß
#2 Die Teilnehmer können am Ende einen selbst produzierten „Reminder“ mit nach Hause nehmen. Das sorgt dafür, dass die Inhalte jederzeit wieder angesehen werden können und lange in den Köpfen bleiben.

Natürlich lassen sich auch alle drei Variationen miteinander kombinieren und in iMovie zusammenschneiden!

Wenn es schnell gehen muss: Quick but not dirty

 
Wenns mal schnell gehen soll oder muss und wenig Zeit vorhanden ist, findest Du hier einige Ideen, die Du einfach in deinen Workshop einbauen kannst.

Hand-Heben à la Tony Robbins

 

https://www.youtube.com/watch?v=Cpc-t-Uwv1I

In diesem Video ist Tony Robbins in Aktion zu sehen. Er bindet sein Publikum aktiv ein, indem es spüren lässt, dass sein Thema in (fast) jedem Leben schon einmal Sache war.

Wie er das macht? Er ruft eine Frage ins Publikum (Bspw. „Wer von Euch hat schon einmal Angst gehabt). Dann hebt er selbst die Hand und fordert das Publikum auf: „Say I“: „Sagt „Ich“.

Damit erzielt er drei Effekte:
#1 Er lenkt die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich
#2 Die Teilnehmer realisieren, dass das Thema sie tatsächlich betrifft.
#3 Das Publikum wird von passiven Zuhörern zu aktiv Beteiligten.
 
 

Was unterscheidet Tony´s Vorgehen vom klassischen Hand-Heben?

 
#1 Einfachheit: Einfache Fragen wie: Wer war schon einmal in New York?

#2 Geschwindigkeit: Tony Robbins lässt Dich nicht zögern oder abwägen. Entweder Du gehst mit oder nicht. Da der große Rest des Publikums mitmacht, machst Du natürlich auch mit.
Die Kombination von Bewegung und Sprechen aktiviert zwei verschiedene Systeme: Sprache und Bewegung

#3 Er macht selber mit: Statt abzuwarten, bis der erste aus dem Publikum die Hand hebt und gibt somit den Startschuss für das Publikum.

Und funktioniert es? Seht Euch selbst das Video an. Beim ersten Mal noch etwas zögerlich ob der ungewohnten Aktivität, heben die Zuschauer im weiteren Verlauf erstaunt und begeistert die Pfötchen.

Das Publikum „antauen“: Ice Breaker Spiele

 
Ice Breaker sind kleine Übungen oder Fragen, die Dein Publikum dabei unterstützen, schnell in Fahrt zu kommen. So bekommst Du aufgeweckte und aktivierte Teilnehmer. Die ersten Schritte zum gegenseitigen Kennenlernen garnierst Du auf diese Weise mit einer netten Portion Heiterkeit. Super für einen aktivierenden Start in jeden Workshop geeignet.

Wie:
Gemeinsames Bewegen, Spielen, Nachdenken und Interaktion mit den anderen Teilnehmern. Oder alles zusammen.

Beispiele:
Eine Sammlung von 23 Ice Breaker Spielen findet ihr hier. Die 600 besten Ice Brecher Questions hier (auf englisch).

Ergebnis:
Relaxte bis heitere Stimmung, Kennenlernen, aufgewecktes und aktiviertes Publikum.

Material: Keines, ehe nachdem Laptop, Beamer und ein wenig Moderationsmaterial.
Dauer: 15-20 Minuten
 
 

Das Publikum schätzen lassen

 
Entweder ganz klassisch per Handabfrage oder per Polling-Software.

Fragen Sie das Publikum nach einer Einschätzung zu (überraschenden) Zahlen, Daten und Fakten oder Crazy Facts.

Beispiel:

Wie lange, glauben Sie, dauert es, ein Triebwerk einer 747 zu wechseln?

Ergebnis:
Alle möchten wissen, ob sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen. Die Aufmerksamkeit ist bis zur Auflösung beim Referenten.
 
 

Machs farbig: Abstimmung mit Farbkarten statt Hände heben

 
Okay, unter den ganzen Hightech Lösungen hier, sicher etwas Low-Key. Aber wenns mal schnell gehen soll, kein Internet verfügbar ist und Ihr keine Lust mehr auf Hände zählen habt, bringt das Abstimmen per Farbkarten ein klein wenig mehr Pepp ins Seminar. Bspw. grün für ja, rot für nein oder ähnliches. der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Effekt: Aktiviertes Publikum,

Dauer: Sekunden bis Minuten.
 
 

Bewegung in der Bude: Aufstellung – Soziometrie

 
Eine exzellente Methode, um in Bewegung zu kommen, Erkenntnisse zu gewinnen, ohne sprechen zu müssen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Zu Beginn kostet es das Publikum meist etwas Überwindung, die Bequemlichkeit der Sitzmöbel zu verlassen. Spätestens beim herumlaufen und „quatschen“ weicht die Zurückhaltung jedoch meist einer ansteckenden Fröhlichkeit.

Die Übung bietet diverse Möglichkeiten:
&nbsp:

Themenbezogenes Aufstellen

 
Ermöglicht den schnellen Überblick über Meinungen, Zustimmung oder Ablehnung zu einer These oder einem Thema. Dem Publikum wird in eine Stimme verliehen, indem es ohne große Gespräch „Position beziehen“ kann – oftmals ein guter Ausgangspunkt für weitere und detailliertere Diskussionen oder um in ein Thema einzutauchen:

Mögliche Fragen.
Ich stimme These XY zu/ nicht zu: „Früher war alles besser“
Ja/Nein: Irgendwann wird künstliche Intelligenz die meisten Jobs übernehmen.
Stimmen Sie folgender Aussage zu: Wir müssen unsere Strukturen verändern, um in Zukunft noch wettbewerbsfähig zu sein.
 

Zum Kennenlernen:

 
Finden Sie sich in Gruppen zusammen: Geordnet nach:

  • Lieblingszahnpasta
  • Haarfarbe,
  • Geburtsort,
  • Ort des Herzens,
  • Hunde oder Katzen

 

Skalafragen: Stellen Sie sich aufsteigend auf nach:

 
# Dauer der Betriebszugehörigkeit,
# Jahren Erfahrung in der Branche,
# Vorerfahrung mit dem Thema „XY“
 
 

Die Gehirne des Publikums aktivieren – Probleme lösen lassen

 
Eine recht alte, jedoch nicht minder wirksame Methode, um das Publikum aktiv einzubeziehen und mitdenken zu lassen. Dabei geht es vor allem darum, das Publikum vom „konsumieren“ der angebotenen Inhalte zum Mitdenken zu bringen sowie Perspektivwechsel zu ermöglichen.

Geeignete Fragen:
Wie würden Sie folgendes Problem Lösen?
Was würden Sie tun, wenn Sie in der Situation von XY wären?:

Vorgehen:
Entweder in Kleingruppen oder im Plenum:
Eine kurze Phase der Ideensammlung und Abstimmung in den Gruppen, danach Abrufen der Ideen in der Großgruppe.

Effekt:
Regt die Kreativität an
Ermöglicht Perspektivwechsel (Wie würden Sie vorgehen, wenn…)
Aktiviert des Publikums
Steigert Aufmerksamkeit im Publikum durch erhöhte Relevanz

 
 

Gehirngerechtes Lernen: Visualisiere was das Zeug hält!

 
Wir können Inhalte viel besser verarbeiten und behalten, wenn sie uns auf mehreren Kanälen zugänglich gemacht werden. Wir können die Bedeutung einer visuellen Szene in weniger als einer Zehntel-Sekunde erfassen und unser Gehirn kann visuelle Symbole deutlich besser und schneller verarbeiten als einen beschreibenden Text (Für mehr Infos dazu: Hier klicken).

 

 

Selbst erstellte (Scribble-)Videos

 
Scribble-Videos sind kurze Erklärvideos, die komplexe Sachverhalte und Themen visuell vereinfacht darstellen und so Teile einer Präsentation ersetzen können.
Im Internet findet man mehrere Anbieter, die es jedem selbst ermöglichen, ohne große Vorkenntnisse fast professionell anmutende Videos zu erstellen.

Besonders gut eignet sich dafür Videoscribe (Affiliate Link). Hier hast Du eine riesige Auswahl an vorgefertigten Motiven, die entweder von einer Hand ins Bild geschoben oder gezeichnet werden. Timing, Reihenfolge und Zoom bestimmst Du selbst.

Wer es etwas bunter (und etwas teurer) mag, findet mit PowToon oder GoAnimate Alternativen.

Alle Programme bieten zusätzlich Hintergrundmusik sowie das Synchronisieren von Voice-Overs an.

In meinem Artikel zum Erklärvideo erstellen findest Du viele Tips und eine Übersicht von Software, mit der Du so etwas ganz einfach selbst hinbekommen kannst.

Das Ergebnis: Videos mit Text, Story und visualisierten Informationen sorgen für deutlich erhöhte Aufmerksamkeit und können komplexe Sachverhalte einfach darstellen. Besonders gut geeignet, um kurze Sequenzen der Inhaltsvermittlung mit der Integration des Publikums per Q&A-Session abzuwechseln und das Publikum so die ganze Zeit aktiv einzubeziehen.

Vorteil: Wiederholt und unabhängig vom Referenten wiederverwendbar, komplexe Sachverhalte schnell visuell dargestellt.

Dauer: 2-3 Minuten Film. Vorbereitungszeit: Variiert je nach Thema, nimmt aber einige Stunden in Anspruch.

Material: Laptop, Beamer

Kosten: Lizenzmodelle für die Software, ab 20€/ Monat, kostenfreie Probezeit.
 
 

Infografiken

 
Infografiken visualisieren Zahlen, Daten und Fakten grafisch mit der Unterstützung von sehr wenig Text. Eine Alternative zu klassischen Präsentationen, die – in Kleingruppen – sehr viel interaktiver, bewegter und geselliger sind.

Für Infografiken eignen sich sowohl harte Fakten als auch „Fun Facts“, die ein komplexes Zahlenwerk besser verständlich und begreifbar machen.

Nutzbar in verschiedenen Settings. Eine tolle Kombinationsmöglichkeit bietet die App „Tawe“, die in der Lage ist eine Infografik in eine animierte Präsentation zu verwandeln.

Geeignete Tools für die Erstellung von Infografiken sind: Canva, infogr.am, piktochart.

Dauer: Je nach Modus unterschiedlich.

Kosten: Piktochart bietet einen eingeschränkten kostenfreien Account, ebenso wie Canva und Infogr.am.

Dialogposter

 
Dialogposter sind Bilder, deren Inhalte im Vorfeld einer Veranstaltung erarbeitet und umgesetzt werden. Sie stellen komplexe Sachverhalte in einer großen Illustration dar und eigenen sich hervorragend zur grafischen Veranschaulichung von Veränderungen, Prozessen oder Themengebieten..

Im Workshop wird ein Bild in Gruppen à 10 bis 20 Personen genutzt. Zunächst bekommen alle Teilnehmer ein paar Minuten Zeit, um das gesamte Bild anzusehen und wirken zu lassen, danach beginnt die Dialogphase.

Dabei darf jeder, dem etwas zu einer Szene auf dem Bild in den Sinn kommt – seien es Fragen, Metaphern oder Gedanken – diese äußern. Ein Moderator achtet darauf, dass jeder zu Wort kommt, der etwas sagen möchte und dass alle etwas beitragen. Er kann auch auf bestimmte Teile des Bildes Aufmerksam machen oder einige Metaphern auflösen.

Ergebnis: Intensiver Dialog über die im Bild dargestellten Themen und das Äußern der Befindlichkeit der Teilnehmer zu dem jeweiligen Thema. Darauf aufbauend kann in der nächsten Workshop-Phase mit den Hoffnungen, Sorgen, Problemen und Ideen der Teilnehmer umgegangen werden sowie aufgekommene Fragen beantwortet werden.

Geeignet für:
Die Darstellung von Veränderungsprozessen in Unternehmen: Hier wird die „alte Welt“ dargestellt sowie die „neue Welt“ nach der Veränderung und der Weg dorthin.
Die Vermittlung von Inhalten. Hier allerdings etwas eingeschränkt: Die Erstellung eines Bildes hat ihren Preis. Ein Bild kann zwar beliebig oft verwendet werden, sollte sich jedoch am Inhalt etwas ändern, ist das manchmal schwierig umzusetzen.

Dauer: Ein Vorbereitungsworkshop für die Erstellung des Bildes. Im richtigen Workshop dann ca. 1,5 Stunden.

Kosten: individuell, je nach Anbieter.
 
 

Flying back to Earth: Verzichte auf Powerpoint/Keynote usw.

 
Klingt in dieser Aufstellung interaktiver Methoden eher etwas banal. Doch Powerpoint/Keynote/Google Slides sind heute in (fast) jedem Meeting, Workshop, Seminar, auf Konferenzen, Tagungen und Klausuren zu finden.

Ein gesteigertes Interesse der neuartigen Methode wegen ist wohl kaum zu erwarten.

Als Alternativen zur Visualisierung von Zahlen, Daten & Fakten können Flipcharts, Metaplanwände, Gruppenarbeiten und alle der anderen genannten Methoden herhalten!
Definitiv einen Versuch wert. In diesem Artikel über das Flipchart gestalten findest Du die ultimative Anleitung für bessere Fliphcharts
 
 

Gruppenarbeitsergebnisse mal anders präsentieren und dokumentieren – mit Tawe!

 

Mit der App „Tawe“ am Tablet oder Smartphone: Mittels Tawe kann aus einer Flipchart- Zeichnung eine kleine interaktive Präsentation im Zoom-Stil erstellt werden. Bei Bedarf als kleiner Film animiert und mit Voice-Over versehen.

So entsteht nicht nur eine sehr gelungene Präsentation von Gruppenarbeiten, auch die Ergebnisdokumentation ist direkt enthalten. Der Wert für die Nachwelt ist durchaus höher als klein beschriftete Moderationskarten oder vollgeschriebene Flipcharts.

Material: Tablets/Smartphones der Teilnehmer, im besten Fall Mikros und etwas Licht, Anleitung zur Vorgehensweise, Tawe.

Dauer: Je nach Einsatzgebiet 15 min bis mehrere Stunden

Kosten: Leihgebühr iPads, App und evtl. Mikros/ Smartphones

Ergebnis: Zufriedene Teilnehmer die sich Inhalte selbst erarbeitet haben. Die Aufbereitung des Themas für die anderen Seminarteilnehmer bewirkt eine intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten im Gegensatz zur klassischen Powerpoint Präsentation. Nebenbei werden so die Inhalte aller Kleingruppen fürs spätere nachschauen dokumentiert und die Teilnehmer erhalten eine selbstgemachte Erinnerung an den Tag.

 
 

Jetzt Du!

 
Das wars mit Teil zwei der interaktiven Seminar Methoden. (Klicke hier, um zu Teil eins zu gelangen) Ich hoffe, es war etwas für Dich dabei und vielleicht konnte der Text Dich inspirieren, einige der Methoden selbst auszuprobieren.

Du hast Fragen, Ergänzungen oder Anregungen? Zögere nicht und hinterlasse einen Kommentar!

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